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Es könnte eine der grössten Mordserien in einem deutschen Spital sein: Ein Pfleger soll kranke Menschen zu Tode gespritzt haben. Nun steht der Mann vor Gericht.

Am Landgericht im niedersächsischen Oldenburg muss er sich wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs verantworten. Erst ging es um wenige Fälle, dann berichtete der frühere Krankenpfleger überraschend von Dutzenden von Opfern.

Erst im Laufe des Verfahrens gab es Hinweise darauf, dass die Dimension des Falls deutlich grösser sein könnte. Eine Sonderkommission der Polizei prüft sogar mehr als 200 Verdachtsfälle am Klinikum Delmenhorst und anderen früheren Arbeitsstätten des Mannes.

Vor den Kollegen den Retter spielen

Der Mann ist geständig: 90 Patienten spritzte er nach eigenen Angaben am Klinikum Delmenhorst eine Überdosis eines Medikaments. Bis zu 30 Menschen sollen zwischen 2003 und 2005 daran gestorben sein.

Laut Anklage wollte er die Opfer wiederbeleben, um sich vor Kollegen als Retter aufspielen zu können. Der Prozess begann im September 2014.

Die Verteidigung forderte eine Verurteilung nur wegen Totschlags. Die von der Anklage unterstellten Mordmerkmale der Heimtücke und der niederen Beweggründe liess die Verteidigung nicht gelten. Die Staatsanwaltschaft hatte für den ehemaligen Pfleger lebenslang wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs gefordert.

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SDA-ATS