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Ehemaliger WADA-Chef Pound untersucht Vorwürfe gegen Russland

Der frühere Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur, Richard W. Pound, wird die dreiköpfige WADA-Kommission zur Aufklärung der massiven Doping-Vorwürfe gegen den russischen Spitzensport leiten.

Neben dem Kanadier soll auch der angesehene Sportrechts-Experte Professor Richard McLaren in dem Gremium mitwirken. Das dritte Mitglied will die WADA zeitnah bekanntgeben. Die Kommission will im Januar mit ihren Ermittlungen beginnen.

WADA-Präsident Craig Reedie versicherte, dass bei den Ermittlungen "jede betroffene Person oder Organisation in angemessener Weise nach dem Anti-Doping-Code behandelt" wird. Ausgelöst wurde die Untersuchung durch die am 3. Dezember gesendete ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping" über staatlich unterstütztes Doping in Russland und über einen offenbar im Hintergrund wirkenden Betrugs- und Vertuschungsapparat. Danach hatten die WADA und der Leichtathletik-Weltverband IAAF durch seine Ethik-Kommission Ermittlungen angekündigt.

"Die IAAF muss den Fall schnell aufklären", hatte Pound kürzlich gefordert. Aus Gründen der Glaubwürdigkeit dürfe sich die Untersuchung "nicht über zwei, drei Jahre hinziehen wie bei der FIFA", meinte der ehemalige WADA-Chef.

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