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Die Kadetten Schaffhausen trennen sich nach Abschluss der NLA-Qualifikation von Peter Kukucka. Bis zum Ende der Saison betreut der frühere Schweizer Nationalcoach Arno Ehret den Schweizer Titelhalter.

Die Freistellung von Kukucka bahnte sich an. In zwei von drei Wettbewerben ist der slowakische Meister-Trainer der letzten Saison bereits ausgeschieden. Nach dem deutlichen Scheitern im unteren Champions-League-Tableau folgte vor zwölf Tagen das Out im Cup-Halbfinal gegen den BSV Bern Muri.

Intern stand der Slowake bereits seit geraumer Zeit unter erhöhter Beobachtung. Kritiker und Beobachter gleichermassen lasteten dem Ex-Spielmacher an, die talentierte und teure Mannschaft zu wenig entwickelt zu haben. Die sieben Schweizer Nationalspieler um den Shooter Luka Maros erzielten unter seiner Führung zu wenig Fortschritte.

Mit dem jüngsten Aufschwung auf NLA-Ebene, sechs der letzten sieben Partien gewann der Meister und besiegte im letzten Heimspiel den Leader Thun 32:27, liess sich der ungenügende Gesamteindruck nicht mehr korrigieren.

Einspringen wird nun ein prominenter Vertreter der Szene: Arno Ehret, der die Schweizer Auswahl in den Neunzigerjahren vorübergehend an die Weltspitze gelotst hatte und das Team innerhalb von zwei Amtszeiten während über 13 Jahren coachte, trägt für die kommende Finalrunde und die anschliessenden Playoffs die Verantwortung.

Nach der knapp halbjährigen Übergangsphase mit Ehret an der Teamspitze kehrt der ehemalige Meistermacher Petr Hrachovec zur Nummer 1 der Schweizer Handball-Branche zurück. Unter seiner Leitung haben die Kadetten drei Titel und den Cup gewonnen.

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SDA-ATS