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Im Ersten und Zweiten Weltkrieg haben Angehörige von Indianervölkern aus Nordamerika durch Einsatz ihrer Stammessprachen mitgeholfen, den Feind hinters Licht zu führen - jetzt wurden sie dafür geehrt.

Eine Gruppe von 200 Indianern erhielt am Mittwoch für ihre "Verschlüsselungs-Künste" die Goldmedaille des US-Kongresses, die höchste zivile Auszeichnung des Parlaments. Unter den Geehrten waren Angehörige von 20 Indianer-Völkern, darunter Komantschen und Seminole.

"Ihre Geschichte ist eine militärische Legende", sagte Admiral James Winnefeld. Mit ihrer Sprache hätten die Ureinwohner Nordamerikas den US-Truppen einen "nicht zu knackenden Code" in die Hand gegeben. Viele der Geehrten erschienen feierlich in traditioneller Kleidung.

Besondere Berühmtheit für ihren Einsatz erlangten die Navajo-Indianer. Sie wurden vor allem im Zweiten Weltkrieg im Pazifik eingesetzt und bereits vor Jahren dafür geehrt. Jetzt wurde auch der Beitrag anderer Indianervölker anerkannt.

SDA-ATS