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Vermutlich aus Eifersucht ist ein Mann am Montag mit einem Auto in einen Terminal des Mailänder Flughafens Malpensa gerast. Danach bedrohte er einen Polizisten mit einem Messer und wurde von einem anderen Beamten angeschossen. Der Terminal musste für mehrere Stunden geschlossen werden.

Flüge, die von dort starten sollten, wurden gestrichen oder flogen verspätet ab, wie ein Sprecher des Flughafens sagte. "Ein terroristischer Anschlag ist auszuschliessen", versicherte der Präsident der Mailänder Flughafen-Gesellschaft, Giuseppe Bonomi, an der Medienkonferenz nach dem Vorfall beruhigend.

Doch den Zeugen sass der Schreck auch am Mittag noch in den Knochen. "Der Mann ist aus dem Auto gestiegen und hat uns mit einem langen Messer bedroht", berichtete ein Flughafenangestellter. Dutzende von Reisenden seien in Panik ausgebrochen und hätten aus Angst geschrien.

"Anfall von Wahnsinn"

Die Gründe des Anschlags blieben zunächst unklar. Der Täter habe in "einem Anfall von Wahnsinn" gehandelt, erklärte ein Polizeisprecher. Der Mann sei mit einem gestohlenen Geländewagen, in dem sich auch seine Frau und drei Kinder befanden, in die Glaswand der Abflughalle des Terminal 1 gerast, verlautete aus Sicherheitskreisen.

Er sei dann mit einem Messer in der Hand ausgestiegen und habe einen Polizisten bedroht. Dieser habe versucht, ihn zu beruhigen und aus dem Terminal zu bringen. Als der Angreifer mit dem Messer auf den Beamten losgehen wollte, habe ein anderer Polizist geschossen und ihn am Fuss verletzt, hiess es. Der Mann wurde festgenommen. Die Frau und die Kinder wurden befragt.

Die italienischen Medien gingen von einem Eifersuchtsdrama aus. Gemäss Angaben des öffentlichen italienischen Rai-Fernsehens hat der Täter seine Ehefrau zum Flughafen begleitet und ist aus Angst, verlassen zu werden, durchgedreht. Die Polizei bestätigte diese Angaben jedoch nicht.

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SDA-ATS