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Zunehmender Wohlstand und mangelnde Bewegung lassen die Chinesen immer dicker werden. Fast ein Drittel der Einwohner des Landes sei übergewichtig oder fettleibig, berichtete die Zeitung "China Daily" am Dienstag unter Berufung auf eine Studie im Auftrag der staatlichen Sportbehörde.

Der Trend sei vor allem bei jungen Erwachsenen zu bemerken: Fast zwei Kilogramm habe jeder der 20- bis 39-jährigen Chinesen im Schnitt seit 2010 zugenommen.

In der Studie wurden 43'000 Chinesen zwischen 20 und 69 Jahren untersucht. Mehr als elf Prozent der unter 39-Jährigen sind demnach fettleibig; zwei Prozentpunkte mehr als noch vor drei Jahren. Gut die Hälfte dieser Altersgruppe treibt kaum Sport. Damit sind die 20- bis 39-Jährigen die am "wenigsten aktiven" Erwachsenen des Landes.

Fettleibigkeit und sogenannte Wohlstandskrankheiten sind in China auf dem Vormarsch, seitdem sich das Land rasant modernisiert. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wo sie meist stärkerer Verschmutzung ausgesetzt sind und sich ungesund ernähren. Zudem bewegen sie sich weniger und haben lange Arbeitszeiten.

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SDA-ATS