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Die Suva registriert immer mehr Schädel-Hirnverletzte. Deren Zahl ist innert zehn Jahren um 30 Prozent auf jährlich gut 6000 Fälle gestiegen. Die Zunahme erklärt sich vor allem mit einem Rückgang der Dunkelziffer. Verletzte Personen gehen heute eher zum Arzt.

In drei Viertel der Fälle handelt es sich um Gehirnerschütterungen, beim Rest um mittelschwere oder schwere Schädel-Hirn-Traumata, wie die Suva am Mittwoch mitteilte. Die Verletzungen verursachten jährlich Kosten von rund 200 Millionen Franken. Gehirnerschütterungen machten davon etwa 30 Millionen aus.

Zugenommen haben gemäss der Auswertung der Suva vor allem Gehirnerschütterungen. 2002 registrierte die Suva rund 3800 solcher Verletzungen bei ihren Versicherten. 2011 waren es fast 1300 mehr.

Jede dritte Gehirnerschütterung stammte von einem Verkehrs- und jede vierte von einem Sportunfall. Beim Sport verdoppelte sich die Zahl der Gehirnerschütterungen zwischen 2002 und 2011 nahezu.

Kleinere Dunkelziffer

Die Zunahme hänge vor allem damit zusammen, dass es heute eine kleinere Dunkelziffer gebe, weil Personen mit Gehirnerschütterungen eher zum Arzt gingen, schreibt die Suva. Fälle im Profisport und deren Konsequenzen hätten zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit beigetragen.

In fast 90 Prozent der Fälle haben Gehirnerschütterungen nur leichte Unfallfolgen bei der Arbeit. So würden die meisten Opfer entweder kein Taggeld beziehen oder nur bis maximal 30 Tage, schreibt die Suva.

Die Zahl der schweren Schädel-Hirn-Traumata nahm gemäss Suva zwischen 2002 und 2011 nur leicht auf etwa 1500 Fälle pro Jahr zu. Betroffen sind überdurchschnittlich oft Personen ab 50 Jahren.

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SDA-ATS