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Ein Eigentor von Kasim Nuhu in der 91. Minute zum 0:1 beraubt die Young Boys gegen ZSKA Moskau einer guten Ausgangslage für das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs vom nächsten Mittwoch.

In Bern sahen die Fans eine YB-Mannschaft, die sich über die 90 Minuten gegen das reputierte ZSKA Moskau gute Noten verdienten. Zum einzigen Tor des Spiels mussten die Russen nicht einmal etwas beitragen. Der sonst tadellos spielende Innenverteidiger Nuhu überlobte seinen Goalie David von Ballmoos mit einem Kopfball, der eine Rückgabe hätte sein sollen. Der Ball kullerte aufreizend langsam Richtung Tor. Von Ballmoos war im Zurückeilen nicht schnell genug, um das Übel abzuwenden.

Unbesehen vom ungerechten Ergebnis, zerstreuten die Young Boys mit einer sehr guten Leistung gegen einen Gegner von internationalen Format - ZSKA ist seit langem en Stammgast in den Gruppenspielen der Champions League - alle Befürchtungen, dass sie sich durch die schwer erklärbare 0:4-Niederlage gegen Thun vor letzten Woche nach dem guten Saisonstart aus dem Tritt bringen lassen würden. Ihre Leistung war in der Qualität vergleichbar mit jenen bei den 2:0-Heimsiegen gegen Basel und Dynamo Kiew.

Nach einem lange Zeit recht ausgeglichenen Match gehörten die letzten 20 Minuten fast nur noch dem Mannschaft von Trainer Adi Hütter. In diese Zeit fiel auch die spektakulärste Szene des Spiels, die auch die beste Chance beinhaltete: Guillaume Hoarau lenkte eine tief in den Strafraum geschlagenen Pass so ab, dass der Ball eigentlich unter der Latte im Tor hätte landen müssen. Aber der reputierte Weltklasse-Torhüter Igor Akinfejew wehrte mit einem Reflex, wie er in dieser Szene auch de besten Goalies selten gelingt. Das Tor und das Schlussergebnis von 1:0 wäre für die Berner ein verdienter Lohn gewesen.

In der ersten Halbzeit hatten die Young Boys drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Jedes Mal scheiterte der im Wechsel mit Yoric Ravet einmal recht und einmal links spielende, sich einer grossartigen Form erfreuende Miralem Sulejmani. Er hatte es mit einem Rechtsschuss, einem Kopfball und einem mit der Schulter abgelenkten Ball versucht.

Hoarau, als designierter Goalgetter auch in dieser Saison der erste Hoffnungsträger in der Berner Mannschaft, zeigte in der ersten Halbzeit eine für seine Verhältnisse diskrete Leistung. Dies war schon in den bisherigen Spielen so. Der Franzose hat nach seiner längeren Verletzungspause im Frühling noch nicht zu den gewohnten Leistungen zurückgefunden. Nach der Pause jedoch steigerte er sich zusehends. Zur bis dorthin besten Chance für YB - Sturmpartner Roger Assalé zog kurz nach der Pause aufs Tor und liess sich im letzten Moment abdrängen - gab Hoarau den perfekten Steilpass.

Auch die Mannschaft des Moskauer Armeeklubs hatte ihre Möglichkeiten. Die beste davon war eine eher zufällige: Der baumlange Innenverteidiger Wiktor Wassin wagte nach gut einer Stunde eine Direktabnahme aus fast 30 Metern. Der Flachschuss streifte den Pfosten; Torhüter von Ballmoos hätte keine Möglichkeit gehabt einzugreifen.

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SDA-ATS