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Ein Gasleck verursachte im Tessin lange Staus. Die Kantonsstrasse war für mehrere Stunden gesperrt.

KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU

(sda-ats)

Ein Gasleck hat im Kanton Tessin am Montag wichtige Nord-Süd-Strassenverbindungen unterbrochen. Bei Bauarbeiten im Raum Taverne - Sigirino wurde eine Gasleitung beschädigt. Danach wurden die A2 in beiden Richtungen und die Kantonsstrasse für mehrere Stunden gesperrt.

Eine Gefahr für die Umwelt bestehe nicht, Verletzte seien keine zu beklagen, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Montag mit. Sie bestätigte zugleich entsprechende Meldungen der TCS-Verkehrsinformation und Meldungen verschiedener Onlineportale.

Die Kantonsstrasse und die Autobahn A2 hätten gesperrt werden müssen. In der Folge kam es zu langen Staus. Im sozialen Netzwerk Twitter etablierte sich schnell der Hashtag "Ticinotagliatoindue" - das Tessin "zweigeteilt", da die zentrale Strassenverbindung über den Monte Ceneri unterbrochen war.

Zur Beschädigung an der Gasleitung ist es laut der Kantonspolizei gekommen, als Arbeiten an ihr durchgeführt wurden. Hilfskräfte und Techniker des Gasversorgungsunternehmen Metanord seien in der Folge ausgerückt, um sich um den Schaden zu kümmern. Wegen der hohen Gefährlichkeit der Substanz entschlossen sich die Verantwortlichen, das Gebiet zu isolieren und die alle Strassen zu sperren.

Die A2 wurde in Richtung Norden um 16 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben. Eine halbe Stunde später bekamen auch die Verkehrsteilnehmer in Richtung Süd wieder grünes Licht.

Weil sich aber kurz danach zwischen Melide und Lugano-Nord ein Unfall ereignete, musste die Autobahn in diesem Bereich wieder gesperrt werden. Die Kantonstrassen im betroffenen Gebiet sollen bis 18 Uhr geschlossen bleiben, um nicht die Instandsetzungsarbeiten an der Gasleitung zu behindern.

SDA-ATS

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