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Ein-Hund-Politik tritt in chinesischer Metropole Schanghai in Kraft

Für seine Ein-Kind-Politik ist China bereits bekannt, nun ist in der chinesischen Küstenmetropole Schanghai auch eine Ein-Hund-Politik in Kraft getreten.

Nach der Einführung der Regelung am Sonntag stürmten hunderte Hundebesitzer in die Tierarztpraxen, um ihre Lieblinge registrieren und impfen zu lassen, wie Staatsmedien am Montag berichteten.

Das Gesetz, das künftig nur noch einen Hund pro Haushalt zulässt, ist eine Reaktion auf die zunehmende Beliebtheit der vierbeinigen Freunde bei Chinas wachsender Mittelklasse und der damit verbundenen Probleme in der dichtbesiedelten Metropole.

Um die Besitzer zu ermutigen, ihre Tiere registrieren zu lassen, senkte die Stadtverwaltung die Gebühren von 2000 auf 500 Yuan (68 Franken). Viele Besitzer der geschätzt rund 800'000 Hunde in der Stadt warteten daher bis Montag mit der Registrierung. Bisher waren nur rund ein Viertel der Hunde registriert.

Haushalte, die vor Sonntag mehr als einen Hund besassen, dürfen diese auch künftig behalten, müssen aber für alle Vierbeiner Gebühren bezahlen. Tierheime bereiteten sich daher darauf vor, dass mehr Hunde ausgesetzt werden.

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