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Paris Saint-Germain wurde in dieser Saison auf dem Platz kaum gefordert. Vor dem Prestigeduell in der Champions League gegen Bayern München ist ein vor zehn Tagen verschossener Penalty das Hauptthema.

Der Saisonstart von Paris Saint-Germain ist in etwa so verlaufen, wie das erwartet wurde. Nach sieben Runden steht die in der letzten Saison als Meister entthronte Mannschaft an der Spitze der Ligue 1: mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 21:3. In der Champions League gewann PSG den ersten Match bei Celtic Glasgow mit 5:0.

Der für 222 Millionen Euro eingekaufte Neymar konnte die Erwartungen in den ersten Spielen erfüllen. Der Brasilianer ist bereits Dreh- und Angelpunkt im Team. Beim torlosen Remis am Wochenende in Montpellier, den ersten Punktverlusten von PSG in dieser Saison, fehlte Neymar. Die Sportzeitung "L'Equipe" analysierte, dass die Abhängigkeit vom Superstart bereits gross sei.

Weil Paris Saint-Germain in dieser Saison bisher noch keinen valablen Test bestehen musste, verlagerte sich das Interesse schnell auf Nebenschauplätze. Seit sich Neymar und Edinson Cavani vor zehn Tagen beim 2:0 gegen Lyon um die Ausführung eines Penaltys gestritten haben, den schliesslich Cavani an die Latte setzte, wird in aller Ausführlichkeit über das Verhältnis der beiden Südamerikaner berichtet. Weder ein gemeinsames Abendessen noch ein später von Dani Alves organisiertes Versöhnungsdinner konnte die Beziehung bisher kitten.

Selbst die Allzweckwaffe der katarischen Führung half offenbar nichts: Gemäss der Zeitung "El Pais" bot man Cavani eine Million Euro an, damit er in Zukunft Neymar bei den Penaltys den Vortritt lässt. Ein Machtwort hätte Trainer Unai Emery sprechen können. Doch der Spanier meinte auf die Frage, wer denn nun die Elfmeter schiessen werde, bloss: "Der, der sich bereit fühlt. Hauptsache sie werden verwandelt."

"Geld schiesst keine Tore"

Bayern München hat in den vergangenen Jahrzehnten viele solche Streitereien erlebt. Richtig ruhig ist es beim deutschen Meister nie. In den letzten Wochen wurden Stimmen laut wie jene von Robert Lewandowski, die höhere Investitionen des Klubs auf dem Transfermarkt forderten. Arjen Robben meinte dazu: "Geld schiesst keine Tore. Qualität auf dem Platz schiesst Tore, gute Mannschaften schiessen Tore."

Das Spiel in Paris ist für das nicht optimal in die Saison gestartete Ensemble von Carlo Ancelotti zwar aus sportlicher Sicht nicht sonderlich bedeutend, aber eine gute Gelegenheit, den eigenen Wert zu beweisen und den ungeliebten, neureichen Gegner in die Schranken zu weisen. "Es ist ohne Frage ein Prestigespiel", sagte der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

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SDA-ATS