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Ein Unentschieden im Direktduell im Abstiegskampf ist für Lausanne-Sport und für die Grasshoppers zu wenig. Ganz unzufrieden zeigen sich Spieler und Trainer trotzdem nicht.

War es die volle innere Überzeugung oder einfach die Art, sich und dem Team Mut zu machen? Jedenfalls sprach der neue GC-Trainer Carlos Bernegger nach dem ersten Punktgewinn im zweiten Auftritt unter ihm von einem "sehr wichtigen Punkt in unserer Situation".

GC hatte davor in 90 Minuten auf der Pontaise wenig zustande gebracht, was das Herz eines Coaches hätte höherschlagen lassen. Ein einziger Schuss aufs Tor in 90 Minuten, und das nicht gegen ein Spitzenteam, sondern gegen einen Mitkonkurrenten in der hintersten Region der Rangliste, ist schlicht zu wenig.

Berneggers Meinung zum Spiel und jene von Joël Mall deckten sich nicht wirklich. Der Aargauer Goalie wirkte völlig konsterniert. "In dieser Situation müssen wir Lausanne einfach schlagen. Ein Punkt ist zu wenig. Wir können nicht zufrieden sein." Der leere Blick verriet noch einiges mehr über den Gemütszustand des Aargauers.

Der Keeper ist mit den Grasshoppers längst dort angelangt, wo er mit seinem vorherigen Klub Aarau fast jährlich stand und was er mit dem Vereinswechsel eigentlich verhindern wollte: mitten im Abstiegskampf. "Man nimmt sich immer so viele Dinge vor, man will kämpfen und das Beste aus der Lage machen. Aber man kann nicht mit dem Finger schnippen und alles ändert sich", so Mall.

Es droht Gefahr

Dem Ernst der Lage ist sich der gegen Lausanne makellose Goalie bewusst. "Es ist eine grosse Gefahr, die uns bedroht." Immerhin in diesem Punkt waren sich der Torhüter und sein Cheftrainer einig. "GC muss wissen, dass solche Spiele wie gegen Lausanne bis zum Ende der Saison folgen", sagte Bernegger.

Etwas Hoffnung macht eine Feststellung aus dem bisherigen Verlauf der Saison. Gegen die Top 4 der Liga spielte GC meistens besser (und auch ansehnlicher) als gegen die direkten Konkurrenten.

Lausannes drittes Spiel ohne Niederlage

Lausanne punktete gegen GC zum dritten Mal in Serie. Wirklich vom Fleck kommt aber auch der bis Anfang Oktober so stark aufspielende Aufsteiger nicht. Die Waadtländer und GC gehen im Gleichschritt, die Reserve auf Schlusslicht Vaduz beträgt neu zwei Punkte.

Deshalb betrachtete Samuele Campo das Remis nicht zwingend als negativ. "In unserer Situation ist jeder Punkt wichtig. Wir sagten uns, dass wir kein Spiel mehr verlieren wollen", sagte der Spielmacher. "Und wenn wir defensiv weiterhin so stabil bleiben, ist das nicht unmöglich."

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SDA-ATS