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Im Final der nordamerikanischen Major League Soccer in der Nacht auf Sonntag spielt ein Schweizer eine wichtige Rolle. Stefan Frei, der Goalie der Seattle Sounders, trifft auswärts auf seinen Ex-Klub.

2001 zog Frei vom St. Galler Rheintal in die USA. Er diente sich via High School und College in die MLS hoch. Die Finalteilnahme mit Seattle ist der vorläufige Karriere-Höhepunkt des 30-jährigen Torhüters, der beim Gegner einst abgeschoben worden ist. Am Spieltag (Ortszeit) wird es auf den Tag drei Jahre her sein, seit die Dienste von Frei in Toronto nicht mehr erwünscht sind. Am 10. Dezember 2013 wurde er nach 82 MLS-Spielen zu Seattle getauscht.

Das im nordamerikanischen Profisport normale Verfahren erwies sich für Frei als Glücksfall. Hatte er zwischen September 2011 und Oktober 2013 unter anderem wegen eines Wadenbeinbruchs keinen einzigen MLS-Einsatz absolviert, wurde er in Seattle zum unumstrittenen Stammkeeper. "Ich befinde mich in einem anderen Teil meiner Karriere. Für einen Goalie, der älter und erfahrener wird, verlangsamt sich das Spiel ein wenig. Mit 30 fühlt sich das alles weniger schnell an als mit 22."

Seit seinem Wechsel aus Toronto stand der bärtige Cousin zweiten Grades von Alex Frei in 110 von 114 möglichen Meisterschaftsspielen zwischen den Pfosten, er wurde 2014 Cupsieger, und er schaffte es mit den Sounders heuer trotz schwierigen Saisonstart erstmals in den MLS-Final. Mehr noch: Frei gilt als einer der besten Keeper der MLS und hat in Seattle den legendären Kasey Keller vergessen gemacht. "Wir schätzen es ungemein, was er für uns getan hat und wie gut er ist", sagte Trainer Brian Schmetzer über den Schweizer.

Gegen Torontos Offensive um Michael Bradley, Jozy Altidore und Sebastian Giovinco (18 Treffer in fünf Playoff-Spielen) gilt Seattle als Aussenseiter. "Wir können mit dieser Rolle leben", so Frei. "Wir werden unser Spiel durchziehen und versuchen, sie vor so viele Probleme zu stellen wie möglich." Die Sounders haben in fünf Playoff-Spielen drei Tore kassiert, Frei blieb dreimal ohne Gegentreffer. Das vierte Mal bei voraussichtlich eisigen Bedingungen in Toronto wäre eine gute Basis, um den grössten Triumph der Vereinsgeschichte feiern zu können.

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SDA-ATS