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Ein Toter und 11 Verletzte bei Gasexplosion in Deutschland

Eine turmhohe Stichflamme, ein brennendes Haus, ausgebrannte Fahrzeuge und überall zerplatzte Scheiben: Eine heftige Explosion hat einen Strassenzug in der süddeutschen Stadt Ludwigshafen in ein Trümmerfeld verwandelt. Ein Bauarbeiter kam bei dem Unglück ums Leben, vier Kollegen von ihm wurden schwer verletzt.

Ein Wohnhaus in der Nähe des Unglücksortes geriet in Brand, zahlreiche weitere Gebäude wurden beschädigt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Insgesamt wurden bei dem Unglück am Donnerstag laut Polizei 11 Menschen verletzt. Der Bautrupp hatte an einer Hochdruckgasleitung gearbeitet.

Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass noch in rund 100 Metern Entfernung Scheiben von Häusern und geparkten Autos zersprangen. Mehrere Fahrzeuge brannten völlig aus. Erst nach zweieinhalb Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle.

Der Tote konnte wegen der grossen Hitze-Entwicklung auch mehrere Stunden nach der Detonation noch nicht geborgen werden. Die Polizei riegelte das Gebiet in einem Umkreis von 300 Metern ab.

An einer Häuserreihe in der Nähe fegte die Druckwelle Ziegel hinweg, Bäume blieben als verkohlte Stümpfe zurück. Die ungeheure Hitze liess an Autos, die auf einem rund 150 Meter von der Explosion entfernten Parkplatz abgestellt waren, die Kunststoffteile schmelzen.

Der Unglücksort im Stadtteil Oppau liegt in der Nähe eines Werkgeländes des Chemiekonzerns BASF. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

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