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Eine halbe Million Menschen nahmen in Barcelona an der Kundgebung gegen den Terror teil.

Keystone/AP/MANU FERNANDEZ

(sda-ats)

Eine halbe Million Menschen haben am Samstag - neun Tage nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils - in der katalanischen Metropole mit einer Grossdemonstration ein Zeichen gegen Terror und Gewalt gesetzt.

Unter dem Motto "No tinc por" (Katalanisch für: Ich habe keine Angst), das auf einem riesigen Spruchband zu lesen war, zogen die Menschen vom Prachtboulevard Passeig de Gràcia bis zur Plaça de Catalunya - jenem Platz, von dem aus ein Attentäter am 17. August einen Lieferwagen in die Fussgängerzone von Las Ramblas gesteuert hatte.

Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer mit einer halben Million an. Auch Vertreter der islamischen Gemeinde in Spanien beteiligten sich an dem Marsch.

Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens nahm mit König Felipe VI. ein Monarch an einer derartigen Massenkundgebung teil. Auch Ministerpräsident Mariano Rajoy, zahlreiche weitere Regierungsvertreter sowie Mitarbeiter der Sicherheitskräfte, die nach den Attentaten Betroffene betreut hatten, marschierten durch die Strassen Barcelonas.

Viele Menschen hielten im Gedenken an die Opfer rote und gelbe Rosen in den Händen, den Farben der spanischen Nationalflagge.

Nicht einschüchtern lassen

Mit dem immer wieder lautstark skandierten Satz "Ich habe keine Angst" hatte die Bevölkerung schon kurz nach den Anschlägen deutlich gemacht, dass sie sich vom islamistischen Terrorismus nicht einschüchtern lassen will.

Auch am Samstag brandeten immer wieder Sprechchöre auf, um der Gewalt zu trotzen. Bei den Attentaten waren 15 Menschen gestorben, 120 weitere wurden verletzt. Sechs von ihnen sind weiterhin in kritischem Zustand.

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SDA-ATS