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Usain Bolt tritt mit einer Niederlage von der grossen Bühne ab. Der ehemalige amerikanische Dopingsünder Justin Gatlin gewinnt in London in 9,92 Sekunden überraschend WM-Gold über 100 m.

Das angesagte Highlight der Weltmeisterschaften im Olympiastadion von 2012 endete mit einer Überraschung. Ausgerechnet der 35-jährige Justin Gatlin, der wegen mehrfacher Dopingvergehen auch vom fairen britischen Publikum regelmässig ausgebuht wird, vermasselte den geplanten goldenen Abschied von Usain Bolt.

Der "US-Veteran" Gatlin, als Olympia-Sieger 2004 in Athen und Weltmeister 2005 in Helsinki eigentlich ein Vorgänger von Bolt, setzte sich bei Gegenwind in 9,92 Sekunden durch. In den Halbfinals hatte er noch einen schwachen Eindruck hinterlassen, im Final schlug er aber zu. Er hielt auch seinen aufstrebenden Landsmann und Jahresschnellsten Christian Coleman (21) in Schach, der sich drei Bahnen versetzt mit Bolt ein Duell lieferte und sich in 9,94 Sekunden eine Hundertstel vor dem Superstar über die Ziellinie warf.

Während das Publikum etwas perplex die Überraschung konstatierte, sass Gatlin auf der Bahn und vergoss Tränen. Er verneigte sich vor Bolt, der als einer der ersten Gratulanten zu ihm kam, ihn umarmte und abklopfte.

Bolt verpasste damit zum Abschluss seiner Karriere seinen zwölften WM-Titel. Für den achtfachen Olympiasieger und Weltrekordhalter über 100 m, 200 m und in der Staffel war es der letzte Auftritt in einem Einzelrennen in seiner Karriere. Zum Abschluss der Weltmeisterschaften wird er noch mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel antreten.

Wilson im Halbfinal gescheitert

Bereits im Halbfinal war Alex Wilson gescheitert. Der 26-jährige Basler kam nicht mehr an die Leistung des Vorlaufs heran und wurde in seiner Serie nach einem schwachen Start in 10,30 Sekunden Achter und Letzter.

Gleichwohl blickt der schnellste Schweizer optimistisch in die Zukunft. Zum einen stehen noch die 200 m an, die ihm besser behagen, zum anderen war er einer von nur sieben Europäern unter den 24 Halbfinalisten. Dies stimmt ihn mit Blick auf die Europameisterschaften 2018 in Berlin zuversichtlich.

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SDA-ATS