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Frauenfeld TG - Das eidgenössische Schwing- und Älplerfest mit Schwingerkönig Kilian Wenger ist von rund 250'000 Frauen und Mannen besucht worden. Das sind 25 Prozent mehr als erwartet. Bei heissem Spätsommerwetter verlief das Fest der "Bösen" und der "Könige" in Frauenfeld äusserst friedlich.
Die Besucherzahl hat die Erwartungen des Organisationskomitees bei weitem überschritten. Nennenswerte Probleme gab es deswegen nicht. Die Kantonspolizei Thurgau meldete am Sonntagabend, dass 18 Personen mit Knochenbrüchen oder Kreislaufproblemen medizinisch betreut werden mussten. Wen wundert's: Auf der Grossen Allmend in der Thurgauer Hauptstadt war es zeitweise 30 Grad heiss.
Das "Eidgenössische" war der grösste Sportanlass in der Schweiz in diesem Jahr. Aus Stahlrohren wurde ein Stadion mit 47'000 Sitzplätzen aufgebaut: die Thurgau-Arena. Die Tickets waren im Nu ausverkauft. Zehntausende schauten sich neben der Arena auf Grossleinwänden an, wie die 280 "Bösen" zusammengriffen, einander auf den Rücken legten und am Ende einen jungen Berner "krönten".
Tausende Zelte wie am Open Air
Die Festbesucher in Frauenfeld verzehrten neben anderen Speisen rund 130'000 Würste, tranken 300'000 Liter "Blöterliwasser" und 200'000 Liter Bier; gegen Ende des Fest ging der Gerstensaft allmählich aus. Das Gros der Festbesucher war mit Extra-Zügen der SBB in den Thurgau gereist und mit Bussen vom Bahnhof auf die Allmend gefahren worden - Wartezeiten gab es dabei kaum.
Das Fest hatte ein Budget von 20 Millionen Franken - drei Mal so viel wie die letzte Ausgabe vor drei Jahren in Aarau. Das "Eidgenössische" ist nicht mehr nur ein Stelldichein von Freunden Schweizer Ursports und Brauchtums. Auf dem Zeltplatz auf der Allmend hatten Tausende Zelte aufgeschlagen wie an einem Open Air.
Hart, aber fair: Diese Worte standen für den Sport in den Sägemehlkreisen. Bundespräsidentin Doris Leuthard sagte am Sonntagmorgen, die Schwinger seien Vorbilder. Der Sport wecke Bilder und Emotionen und schaffe dadurch Schweizer Tradition. Das sei besonders in Zeiten, wo Globalisierung zu Entfremdung führt, wichtig, sagte Leuthard vor rund 40'000 Zuschauern.

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SDA-ATS