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Einheimische Süsswaren wie Bonbons, Kaugummis und Dragées waren im letzten Jahr im Ausland stärker gefragt als in der Schweiz. (Symbol)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Süsswarenliebhaber weichen hierzulande immer mehr auf billigere Produkte aus dem Ausland aus. Die Schweizer Hersteller von Süsswaren haben im vergangenen Jahr darum erneut weniger Umsatz erzielt.

Die 14 industriellen Hersteller von Schweizer Zuckerwaren verkauften im Inland 2016 mit 5880 Tonnen 5,2 Prozent weniger Waren als noch im Vorjahr, wie der Dachverband Biscosuisse am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz in der Schweiz sank um 8,2 Prozent auf 87 Millionen Franken.

Der Verkauf von einheimischen und importierten Zuckerwaren zusammen gerechnet ging dagegen nur um 0,5 Prozent zurück. Die Menge an importierten Zuckerwaren stieg nämlich um 1 Prozent. Damit büsste der Marktanteil der Schweizer Süsswaren-Produzenten im vergangenen Jahr um knapp 5 Prozent ein auf 22,5 Prozent.

Im Ausland beliebter

Besser lief das Exportgeschäft. Mit rund 28'000 Tonnen konnten die Schweizer Produzenten 1,4 Prozent mehr Zuckerwaren im Ausland absetzen. Der Umsatz aus den Ausfuhren verbesserte sich auf 256 Millionen Franken. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die grössten Konsumenten von Schweizer Süsswarenprodukten sind erneut Deutschland (23,3 Prozent), die USA (20,4 Prozent), Frankreich (9,8 Prozent) und Spanien (7,2 Prozent). Allerdings haben die USA und Deutschland wie auch Belgien im letzten Jahr weniger nachgefragt als noch im 2015. Demgegenüber stiegen die Nachfrage in Spanien und Kanada.

Aus den Verkäufen im Inland und Ausland ergab sich insgesamt ein Umsatzrückgang von 1,4 Prozent. Die Verkaufsmengen blieben hingegen wenig verändert bei 33'821 Tonnen (+0,2 Prozent).

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SDA-ATS