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Zum 100. Geburtstag widmet die Stadt Zürich ihrem Weltliteraten Max Frisch im Strauhof eine einzigartige Ausstellung. Darin wird vor allem mit audiovisuellen Mitteln der Frage nachgegangen, "wie viel Max Frisch steckt in der Gegenwart und in uns?".

Über drei Stunden allein an Filmmaterial hat das Kuratorenteam teils zusammengetragen, teils extra drehen lassen. Das reicht vom Kellner, der von Frischs Lieblingswein erzählt bis zum "Wer wird Millionär"-Kandidaten, der dank der Frage "welcher berühmte Schriftsteller baute ein Freibad in Zürich?" die erste Euro-Million gewann.

Passanten wurden Fragen aus Frischs "Tagebuch"-Fragebögen gestellt, Letzigraben-Besucher nehmen Stellung zum von Frisch entworfenen Schwimmbad, Peter Bichsel erinnert sich, dass Frisch das Blau der Zürcher Trams liebte, und Moritz Rinke, wie Frisch seinen Jaguar dem "Homo faber"-Regisseur Volker Schlöndorff schenkte.

Selbstverständlich lässt die Ausstellung auch Fachleute zu Wort kommen: In 16 "Werkspur"-Filmen fassen Germanisten wie Peter von Matt, Autoren wie Lukas Bärfuss, aber auch unbekannte Liebhaber Werke des am 15. Mai 1911 geborenen Autors zusammen und erklären, was sie ihnen bedeuten.

Rap und Tabakpfeife

Neben handelsüblichen Literatur-Ausstellungs-Stücken wie unveröffentlichte Manuskripte - illustrierte Briefe an die Kinder etwa - und Alltagsgegenständen - unumgänglich: Brillen und Tabakpfeifen - gibt es auch eine Hörstation mit einem Frisch-Rap der Gruppe Sinn & Unsinn.

Aus den 17 mit Frisch-Zitaten überschriebenen Themen - beispielsweise "Leben gefällt mir", "Nicht weise werden, zornig bleiben" oder "Bei Frauen bin ich mir nie sicher" - entsteht in nur fünf kleinen Räumen ein einzigartiges, prallvolles Panorama von Leben, Werk und Nachwirkung des Schriftstellers.

400'000 Franken hat die von der Berliner Praxis für Ausstellungen und Theorie kuratierte Ausstellung laut Strauhof-Leiter Roman Hess gekostet - angesichts des informativen und innovativen Gehalts direkt ein Schnäppchen.

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SDA-ATS