Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eishockey - Das Eishockey-Nationalteam verspielt am Deutschland Cup in München den möglichen Turniersieg. Die Schweizer unterliegen den USA nach einer 4:2-Führung mit 4:5.
Bis zur 48. Minute sah für die Schweizer alles blendend aus. Sie führten mit 4:2 und kontrollierten scheinbar das Geschehen. Der zweite Sieg im Turnier innerhalb von 24 Stunden lag in Griffnähe, ebenso wie der dritte Turniersieg am Deutschland Cup nach 2001 und 2007. Dann aber lief die Partie völlig aus dem Ruder. In den letzten 13 Minuten rissen die Amerikaner mit drei Toren vom 2:4 zum 5:4 den Sieg aus dem Feuer. Zwei Tore gelangen den kampfstarken USA-Boys in Überzahl. Am Freitag war es den Amerikanern gerade umgekehrt ergangen: Da hatten sie gegen die Slowakei nach einer 3:0-Führung noch mit 3:4 nach Verlängerung verloren.
Bei der Schweizer Equipe machte sich im Finish die mangelnde Routine und Erfahrung gut bemerkbar. Unnötige Strafen ermöglichten den Nordamerikanern gegen nur drei Schweizer das Anschlusstor zum 3:4 und die Rückkehr ins Spiel. Anschliessend schwammen die Schweizer in der Verteidigung noch mehr als vorher. Die Tore von Tim Stapleton (4:4) und Chris Moses (5:4) überraschten niemanden mehr.
Die Schlussminuten trübten den positiven Eindruck der ersten 45 Minuten. Wie am Freitag gegen Deutschland brachte eine Tor-Doublette die Schweizer nach einem frühen Rückstand in Führung. Innerhalb von 144 Sekunden erzielten Juraj Simek (17.) und Julien Sprunger (19.) im ersten Abschnitt die Tore vom 0:1 zum 2:1. Bis in den Schlussabschnitt verwalteten die Schweizer daraufhin den Vorsprung problemlos. Simek und Sprunger wiesen den Schweizern in der Offensive den Weg: Simek erzielte erstmals in einem Länderspiel zwei Tore (1:1 und 4:2); Sprunger verbuchte drei Skorerpunkte (1 Tor, 2 Assists). Ebenfalls ein Tor gelang Reto Schäppi, der am Freitagabend beim 3:2 nach Penaltyschiessen über Deutschland in der Nationalmannschaft debütiert hatte.
Vorzeitig zu Ende ging der Deutschland Cup für Patrik Bärtschi von den ZSC Lions. Der Flügelstürmer zog sich Mitte des ersten Abschnitts bei einem Sturz in die Bande eine leichte Knie-Blessur zu. Bärtschi reiste noch in der Nacht auf Sonntag in die Schweiz zurück, weil er sein Knie in der Schweiz beim Klubarzt untersuchen lassen will. Bärtschi wäre am Sonntag gegen die Slowakei ohnehin nicht mehr eingesetzt worden.
USA - Schweiz 5:4 (1:2, 1:1, 3:1).
Olympia-Eishalle, München. – 4400 Zuschauer. – SR Schukies/Steinecke (De), Hofer/Höfer (De). – Tore: 11. Dehner (Stapleton, Peter Mueller) 1:0. 17. Simek (Froidevaux, Huguenin) 1:1. 20. Sprunger (Liniger) 1:2. 24. Schäppi (Sprunger/Ausschluss Reese) 1:3. 26. Stapleton (Dehner, Chris Bourque/Ausschluss Palmieri!) 2:3. 45. Simek (Liniger, Sprunger) 2:4. 48. Wilson (Kolarik, Moses/Ausschlüsse Schlumpf, Liniger; Sexston) 3:4. 54. Stapleton (Peter Muller, Chris Bourque) 4:4. 59. Moses (Shannon/Ausschluss Schäppi) 5:4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die USA, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
USA: Frazee (21. Zapolski); Reese, Wozniewski; Clay Wilson, Bailen; Dehner, Guentzel; Lewis; Palmieri, Kolarik, Moses; Chris Bourque, Stapleton, Peter Mueller; Sexston, Connolly, Shannon; McRae, MacArthur, Ryan.
Schweiz: Meili; Du Bois, Loeffel; Samuel Guerra, Schlumpf; Geering, Huguenin; Chiesa, Kukan; Sprunger, Patrik Bärtschi, Liniger; Schäppi, Scherwey, Dino Wieser; Simek, Froidevaux, Vermin; Gregory Hofmann, Samuel Walser, Pestoni.
Bemerkungen: Schweiz ohne Manzato (Ersatztorhüter), Benny Plüss, Wick und Romy (alle überzählig). Patrik Bärtschi verletzt ausgeschieden (10.). – Powerplay-Ausbeute: USA 2/4; Schweiz 1/2 (ein Shorthander kassiert).
München. Deutschland Cup. Samstag: Deutschland - Slowakei 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). USA - Schweiz 5:4 (1:2, 1:1, 3:1). – Rangliste (2 Spiele): 1. Deutschland 4. 2. USA 4. 3. Schweiz 2. 4. Slowakei 2. 4. USA 1/1. – Am Sonntag: Slowakei - Schweiz (13.15 Uhr). Deutschland - USA (16.45).

SDA-ATS