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Elektroautos sind aus Sicht des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) vorläufig kein Wundermittel gegen die Klimaerwärmung. Nach wie vor werde ein grosser Teil des Stroms nach wie vor mit Kohle oder Atomkraft produziert.

Deshalb mache es keinen Sinn, Elektromobile undifferenziert zu subventionieren. Diese Fahrzeuge könnten zwar unter bestimmten Umständen einen Beitrag leisten, den Verkehr ökologischer zu gestalten, schreibt der VCS in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Das Wundermittel, als das sie mancherorts angepriesen würden, seien sie aber nicht. Besser als reine Elektromobile schneiden gemäss VCS die Hybridfahrzeuge ab. Sie würden deutlich weniger Benzin verbrauchen als konventionelle Autos und entsprechend weniger CO2 ausstossen.

Hybridantrieb und Erdgasauto auf Platz eins

Auf der Auto-Umweltliste 2011, der VCS-Rangliste der umweltfreundlichsten Autos, die am Donnerstag präsentiert wurde, finden sich denn auch keine reinen Elektromobile auf den Podestplätzen.

Den ersten Rang teilen sich der Lexus CT 200h, ein Hybridfahrzeug mit einem kombinierten Benzin- und Elektroantrieb, und der Fiat 500 erdgas turbo MTA, der mit Erdgas betrieben wird.

Unter den umweltfreundlichsten zehn Autos finden sich weitere vier mit Gasantrieb. Dies, weil Erdgas bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen verursacht als Erdgas oder Diesel. Dem Schweizer Gas wird zudem rund 20 Prozent Biogas aus der Abfallverwertung beigemischt, was den Ausstoss an fossilem CO2 weiter reduziert.

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SDA-ATS