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Brüssel - Kinder in Europa gehen immer früher ins Internet, ihre Eltern haben aber oft keine Ahnung davon, was ihnen dort so begegnet. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Europäische Kommission in Brüssel präsentierte.
In einigen europäischen Ländern fangen Kinder mittlerweile schon mit durchschnittlich sieben Jahren mit der Online-Nutzung an, wie die Forscher der von der Europäischen Union finanzierten EU Kinds Online Studie feststellten.
Ein Drittel der 9- bis 10-Jährigen nutzt das Internet täglich, bei den 15- bis 16-Jährigen liegt dieser Anteil sogar schon bei 80 Prozent. Dabei machen die Kinder durchaus auch sinnvolle Dinge: 85 Prozent der 9- bis 16-Jährigen gaben an, im Internet für Hausaufgaben zu recherchieren. 83 Prozent spielen, und 76 Prozent gucken Videos.
Kontakt mit Menschen, die er oder sie davor noch nie gesehen hatte, unterhält jeder Dritte. Immerhin 9 Prozent trafen eine Internetbekanntschaft im abgelaufenen Jahr dann aber auch persönlich.
Internetzugang im eigenen ZimmerDabei kriegen viele Eltern aber gar nicht unbedingt mit, was ihre Kinder so im Internet treiben. Fast jedes zweite Kind verfügte über einen Internetzugang im eigenen Zimmer, etwa jeder Dritte nutzt das Netz auch übers Smartphone.
Von negativen Erlebnissen im Internet berichtete etwa jedes zehnte Kind (12 Prozent). Mit sexuellen oder pornografischen Darstellungen kamen nach eigenen Angaben 14 Prozent der befragten Kinder in Kontakt.
Ein Grossteil der Eltern ist sich darüber allerdings nicht bewusst: So glaubten 40 Prozent der betroffenen Eltern, dass ihr Kind derartige Bilder nicht gesehen habe. Auch über bösartige oder sexuelle Nachrichten, die ihren Nachwuchs erreichen, sind etwa die Hälfte der Eltern nicht im Bilde.
Nur wenig KontrolleTechnische Möglichkeiten, Kindern den Zugang zu bestimmten Inhalten zu verwehren, nutzt nach eigenen Angaben allerdings nur ein Viertel der Eltern. Welche Seiten ihr Kind aufgerufen hat, vollzog ebenfalls nur ein Viertel aller Eltern nach. Für die Erhebung hatten Wissenschaftler europaweit mehr als 25'000 Kinder und einen ihrer Elternteile befragt.

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SDA-ATS