Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) beteiligen sich als zweites arabisches Land an der internationalen Militäraktion zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen.

Der Golfstaat entsendet insgesamt zwölf Kampfflugzeuge zur Durchsetzung des Flugverbots über Libyen, teilte Aussenminister Scheich Abdullah bin Said am Freitag in einer Presseerklärung mit.

Die jeweils sechs Flugzeuge von den Typen F-16 und Mirage würden sich an Patrouillenflügen zur Überwachung des von den Vereinten Nationen verhängten Flugverbots beteiligen, fügte er hinzu.

Als erstes arabisches Land hatte das Emirat Katar kurz nach Verabschiedung der UNO-Resolution vor einer Woche seine Teilnahme an der Militäraktion angekündigt.

NATO-Kommando

Nach tagelangen Debatten haben sich die NATO-Staaten auf die Übernahme des Kommandos zur Durchsetzung der Flugverbotszone in Libyen geeinigt. Es gehe darum, Zivilisten in Libyen vor dem Gaddafi-Regime zu schützen, sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Schon in wenigen Tagen will die NATO den gesamten Militäreinsatz in Libyen leiten.

Das Mandat der NATO gehe nicht über die Flugverbotszone hinaus, sagte Rasmussen in Brüssel. Neben der NATO-Operation wird es laut Rasmussen zunächst weiterhin eine Militäroperation der bisher schon aktiven Koalition geben. Daneben sollen weitere Gespräche stattfinden, um die Rolle der NATO eventuell auszuweiten.

Die Mitglieder der bisherigen Koalition gegen Gaddafi - Frankreich, Grossbritannien und die USA - können auch unabhängig von der NATO Ziele bombardieren. "Wir haben die Verantwortung für die Flugverbotszone übernommen, während die Koalition ihre Aktivitäten fortsetzt", sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Brüssel.

Zuvor hatte bereits der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu in Ankara erklärt, die NATO werde das Kommando über alle Militäreinsätze in Libyen übernehmen. Sein Land hatte sich lange dagegen gewehrt.

Der entscheidende Durchbruch war nach Angaben von Diplomaten bei einem Telefongespräch von US-Aussenministerin Hillary Clinton mit ihren Kollegen William Hague (Grossbritannien), Alain Juppé (Frankreich) und Davutoglu (Türkei) gelungen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS