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Zum 50. Mal findet am Sonntag der Engadin Skimarathon statt. Der Volkslauf durchs Engadin fasziniert die Massen weiterhin. Mit einem Rekord-Meldeergebnis ist er seit Mitte Januar ausgebucht.

Die 14'200 Plätze für die Hobby-Sportler waren im Nu vergriffen. Die erste Auflage 1969 hatte 945 Läuferinnen und Läufer angezogen. Bereits bei der Premiere dabei waren jene zwölf Männer und mit Françoise Stahel jene Frau, die nie gefehlt haben. Auch wer 40 Mal ins Ziel kam, darf sich "Giubiler" (romanisch für Jubilar) nennen.

538'177 Personen haben bisher teilgenommen - der Volkslauf hat in seiner Geschichte sprichwörtlich schon viel bewegt. Im vergangenen Jahr legten die Teilnehmenden eine Strecke zurück, die addiert rund zwölf Weltumrundungen entsprach, wie das Fachmagazin "Fit for Life" ausgerechnet hat.

15 Millionen Franken Bruttowertschöpfung löste der Engadiner 2017 in der Schweiz aus. 68 Prozent der Teilnehmer waren Schweizer, 12 Prozent Deutsche. 64 Nationen waren vertreten, der Jahrgang 1965 mit 378 Startern der sportlichste. Nur noch sechs Prozent der Teilnehmer liefen im klassischen Stil, der Rest skatete die 42 km durchs Oberengadin.

Streckenrekorde auf der längsten Abfahrt der Welt gibt es zwei. 1994 benötigte der Franzose Hervé Balland 1:16:10 Stunden. Durch die Verlegung des Ziels von Zuoz nach S-chanf im Jahr 1998 und eine neue Streckenführung im Stazerwald 2004 veränderte sich die Topographie des Marathons, was zu längeren Rennzeiten führte. Die Bestmarke für den aktuellen Kurs hält der Norweger Tor Arne Hetland in 1:24:30 Stunden (2008).

Der Volkslauf bietet oft auch den Profis eine willkommene Startgelegenheit, obschon er meist am gleichen Wochenende wie der legendäre Fünfziger am Holmenkollen stattfindet. Auch der vierfache Olympiasieger Dario Cologna liess sich schon dreimal als Sieger feiern. 2007 an seinem 21. Geburtstag war dem damals noch unbekannten Läufer der erste Coup gelungen. 2010 und 2017 (15'000 Franken Preisgeld) gewann er erneut.

Ohne Cologna, mit Northug

Dario Cologna wird seinen Titel nicht verteidigen. Er startete am Samstag beim Weltcup in Oslo. Auch Toni Livers und Nathalie von Siebenthal traten die Reise nach Norwegen an. Mit Livio Bieler, Gianluca Cologna, Roman Furger, Jovian Hediger, Erwan Käser, Ueli Schnider, Roman Schaad oder dem vom Spitzensport zurücktretenden Curdin Perl sowie mit Nadine Fähndrich und Lydia Hiernickel ist die Schweizer Elite im Oberengadin aber gut vertreten.

Auch Petter Northug hat sich kurzfristig zu einem Start im Engadin entschieden. Der Rekord-Weltmeister (13 Titel) blickt auf eine enttäuschende Saison zurück, in der er die Qualifikation für das norwegische Olympiateam verpasste. Auch der letzte von 38 Weltcupsiegen des 32-Jährigen liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück.

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SDA-ATS