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Warschau - Die Deutsche Bahn wird für Kriegsverbrechen der Nazis verantwortlich gemacht. Opferverbände aus Polen, Russland, Weissrussland und der Ukraine verlangen von der Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn Entschädigungszahlungen.
"Wir sind die Überlebenden der Todeszüge", hiess es in einer in Warschau veröffentlichten Erklärung. Die Deutsche Reichsbahn habe sich "jeden Kilometer unseres Weges in die Deportation, Gefangenschaft und Zerstörung" bezahlen lassen. Das Unternehmen habe sich "am Massenverbrechen bereichert".
"Die Rechtsnachfolger der Reichsbahn müssen endlich ihre moralischen und finanziellen Verpflichtungen nachkommen". Die Frage der Mittäterschaft der Deutschen Reichsbahn sei auch 65 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg noch nicht geklärt, hiess es in der Erklärung weiter.
"Wir appellieren an die deutsche und internationale Öffentlichkeit, sich auf die Seite der Überlebenden zu stellen und sich für eine Wiedergutmachung und die Gerechtigkeit auszusprechen." Bereits im Januar hatte eine polnische Opfervereinigung "humanitäre Hilfe" von der Deutschen Bahn gefordert.
Nach Schätzungen des Vereins Zug der Erinnerung bekam die Deutsche Reichsbahn umgerechnet mindestens 445 Millionen Euro für ihre Beteiligung an der Deportation von tausenden Kindern in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis.

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SDA-ATS