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Erdbeben in Lorca - 70 Millionen Euro Schaden

Das Erdbeben mit neun Todesopfern im südostspanischen Lorca hat gemäss der Wirtschaftsministerin Elena Salgado Schäden von rund 70 Millionen Euro verursacht. Lorca werde aber komplett wiederaufgebaut, versprach sie bei einem Besuch der Stadt.

Das Beben der Stärke 5,2 vom vergangenen Mittwoch hat 42 Prozent der Gebäude in der Ortschaft der Region Murcia bis auf weiteres unbewohnbar gemacht, wie die Gemeindeverwaltung in einer abschliessenden Bilanz mitteilte. Rund 7000 Familien sind demnach obdachlos. Viele der Betroffenen sind Einwanderer.

Beschädigt wurden alte und auch neue Gebäude. So stürzte ein erst vor acht Jahren errichtetes Hochhaus in sich zusammen und riss zwei Menschen in den Tod. "Das wirft viele Fragen auf", sagte ein Gutachter. Etwa 50 Gebäude müssen abgerissen werden.

Immer wieder schrecken Nachbeben die Einwohner auf, rund 40 seien seit vergangenem Mittwoch registriert worden, teilte das Nationale Geografische Institut (IGN) mit. Zahlreiche Bewohner haben deshalb am Wochenende ihre Wohnungen wieder verlassen und Zuflucht in den Zeltlagern gesucht. Dort werden rund 4000 Menschen versorgt.

Die Katastrophe, bei der rund 300 Menschen verletzt worden waren, hat aber auch Betrüger angelockt. In den Lagern haben sich nach Angaben der örtlichen Behörden vermeintliche Erdbebenopfer gemeldet, die aber gar nicht aus der Gegend stammten. Sie wollten sich offenbar Staatshilfen erschwindeln. Die Polizei soll das nun mit Personenkontrollen vermeiden.

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