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Erfolgreicher Relaunch des Festivals Afro-Pfingsten

Die Sängerin Nomfusi aus Südafrika hat wie alle anderen Musiker an der Afro-Pfingsten den Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. (Handout) Pressebild sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 05. Juni 2017 - 19:34 publiziert
(Keystone-SDA)

Die Veranstalter des Winterthurer Festivals Afro-Pfingsten ziehen eine erfolgreiche Bilanz: An den drei Markttagen wurden rund 50'000 Besucher gezählt. Das seien fünf Mal mehr gewesen als 2016, als der Anlass unter dem Titel "Eine Welt" lief und unter Wetterpech litt.

"Mit zum Erfolg beigetragen hat sicherlich auch der gut eingeführte Name Afro-Pfingsten", teilten die Veranstalter am Pfingstmontag mit. Nachdem Afro-Pfingsten 2015 Insolvenz anmelden musste, kaufte der Mitbegründer Daniel Bühler vergangenen Herbst die vor vier Jahren verkaufte Marke zurück. Aus dem Lückenbüsser "Eine Welt" von 2016 wurde jetzt wieder "Afro-Pfingsten".

"Die Lehren aus den Jahren in 'fremden Händen' beherzigend, konzipierte Bühler zusammen mit seinem Team das Festival eine Nummer kleiner. Anstelle der teuren, risikoreichen Headliner im Musikprogramm setzte man auf Gruppen, die an der Schwelle zum Erfolg stehen", heisst es. Das Konzept gefiel: Alle Konzerte im Alte Kaserne Kulturzentrum waren bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Auftritte hatten unter anderen Mokoomba, die "berühmteste junge Band aus Zimbabwe", Big Youth feat. Jah'Mila & Nyay Rockers sowie Warrior King & the Rootz Warriors aus Jamaika. Dazu kam die Sängerin Nomfusi aus Südafrika, die im Film "Mandela: Long Walk to Freedom" 2013 die Rolle der Sängerin Miriam Makeba spielte.

Ergänzt wurde das musikalische Angebot an 300 Ständen mit Waren und Kulinarischem aus allen Ecken der Welt. Für Kurzweil sorgten Strassenmusikanten und Tänzer mit oft spontanen Auftritten. Eine Gewitterfront zwang allerdings am Samstagabend die Marktfahrer, ihre Stände vorzeitig abzubauen, und einige Konzerte mussten gestrichen werden. Dennoch habe es keinerlei Zwischenfälle gegeben.

Die positive Bilanz und die Komplimente der Besucher ermutigen nun die Veranstalter: Sofern die Rahmenbedingungen es zulassen, wird das Festival weiterbestehen, melden sie.

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