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Verschüttetes Vier-Sterne-Hotel Rigopiano in Pescara: Insgesamt 40 Personen hielten sich während dem Lawinenunglück im Hotel auf. Elf Menschen überlebten das Unglück. (Archiv)

KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO

(sda-ats)

Wegen des von einer Lawine verschütteten Hotels Rigopiano in Mittelitalien, bei dem im Januar 29 Menschen gestorben sind, hat die Staatsanwaltschaft der Adria-Stadt Pescara Ermittlungen gegen 23 Personen aufgenommen.

Zu ihnen zählt auch der Ex-Polizeichef von Pescara, der Präsident der Provinz Pescara und die Bürgermeisterschaft der Ortschaft Farindola, in dem sich das Hotel befand.

Die Ermittlungen laufen wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, berichteten italienische Medien am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft von Pescara geht unter anderem Anschuldigungen nach, wonach Notrufe ignoriert worden sein sollen und sich der Rettungseinsatz in der Abruzzen-Gemeinde verzögert haben soll.

Insgesamt 40 Personen hielten sich im Hotel Rigopiano auf 1200 Meter Höhe auf: 28 Gäste und zwölf Mitarbeiter, darunter Hotelinhaber Roberto Del Rosso. Elf Menschen überlebten das Unglück: Zwei Personen hatten sich im Freien aufgehalten, als die gewaltige Lawine über dem Hotel niederging und Hilfe gerufen. Neun Menschen - darunter vier Kinder - wurden aus den Trümmern befreit.

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SDA-ATS