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Hinter den Kulissen des Auto-Konzerns sollen die Chefs Aktienkurse manipuliert haben. Auch in Stuttgart ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. (Symbol)

KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN

(sda-ats)

Auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart geht dem Verdacht von Kursmanipulationen in Porsche-Aktien wegen der Dieselaffäre bei Volkswagen nach.

Ein Sprecher der Ermittlungsbehörde bestätigte am Mittwoch, dass eine Anzeige der Finanzaufsicht BaFin gegen die damals amtierenden Vorstände der Porsche Automobil Holding SE eingegangen sei.

Dabei handelt es sich um den heutigen Volkswagen-Chef Matthias Müller, seinen Vorgänger Martin Winterkorn sowie VW-Präsident Hans-Dieter Pötsch. Eine Anzeige der Wertpapieraufsicht BaFin richte sich auch gegen Porsche-Manager Philipp von Hagen, der inzwischen in den Vorstand des VW-Grossaktionärs aufgerückt ist.

Bei den Vorwürfen geht es darum, ob Volkswagen die Anleger früh genug über die Erkenntnisse der US-Umweltbehörden wegen der Manipulation von Abgaswerten bei Millionen Diesel-Fahrzeugen informiert hat. Die BaFin sprach vom Verdacht der "informationsgestützten Marktmanipulation in Porsche-Aktien".

Die Anzeige stamme bereits aus dem Sommer 2016. Dem Vorwurf der Marktmanipulation geht auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach. Sie ermittelt gegen Pötsch, Winterkorn und VW-Markenchef Herbert Diess.

Ob in Stuttgart gegen alle vier Porsche-Manager ermittelt wird, wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht sagen. Die "WirtschaftsWoche" hatte als erste über die Ermittlungen berichtet. Ein Porsche-SE-Sprecher erklärte, er habe keine Kenntnis von der Strafanzeige.

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SDA-ATS