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Die chinesischen Behörden haben Ermittlungen wegen der Entführung von Kleinkindern und ihrer anschliessenden Freigabe zur Adoption im Ausland eingeleitet.

Wie eine Funktionärin des Bezirks Longhui in der zentralen Provinz Hunan am Dienstag mitteilte, folgen die Ermittlungen auf einen Bericht des Wirtschaftsmagazins "Caixin". Demnach nahmen Behördenvertreter im verarmten Longhui mindestens 20 Kinder gewaltsam von ihren Eltern weg und gaben sie zur Adoption im Ausland frei.

Dies sei damit begründet worden, dass die Eltern gegen die staatlich verordnete Politik verstossen hätten, in städtischen Gebieten nicht mehr als ein Kind zu haben. In ländlichen Gebieten sind zwei Kinder erlaubt, wenn das erste Kind ein Mädchen ist.

Einer Familie, die beteuerte, gesetztestreu gewesen zu sein, wurde dem Bericht zufolge dennoch das erste und einzige Baby weggenommen. Der Vater dieses Kindes, der Wanderarbeiter Yang Libing, sagte dem Wochenmagazin, seine inzwischen sieben Jahre alte Tochter lebe jetzt in den USA.

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SDA-ATS