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Kämpfer der Rebellengruppe Armee des Islam in Ost-Ghuta.

Keystone/AP/

(sda-ats)

Im belagerten syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta hat den zweiten Tag in Folge einen fünfstündige Feuerpause begonnen. Sie soll Hilfskonvois für notleidenden Menschen ermöglichen. Zivilisten sollen zudem die Möglichkeit bekommen, das umkämpfte Gebiet zu verlassen.

Kurz vor Beginn der Feuerpause meldeten Aktivisten am Mittwoch heftige Kämpfe zwischen Armee und Rebellen. Die Regierung habe Ost-Ghuta zudem aus der Luft und mit Artillerie angegriffen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die von Russland verkündete Feuerpause soll täglich zwischen 9.00 und 14.00 Uhr (Ortszeit - 8.00 bis 13.00 Uhr MEZ) gelten. Die erste fünfstündige Waffenruhe war am Dienstag brüchig gewesen. Während der Feuerpause wurde den Menschenrechtlern zufolge mindestens ein Kind als Folge von Angriffen der Armee getötet. Regierung und Rebellen warfen sich gegenseitig Verstösse gegen die Feuerpause vor.

Zivilisten verliessen Ost-Ghuta am ersten Tag nicht. Auch Hilfslieferungen kamen nicht in das Gebiet. Dort sind rund 400'000 Menschen fast vollständig von der Aussenwelt abgeschlossen. Die humanitäre Lage ist nach Angaben von Helfern dramatisch.

Ost-Ghuta hatte in den vergangenen Tagen eine der schlimmsten Angriffswellen der Regierung seit Beginn des fast siebenjährigen Bürgerkriegs erlebt. Nach Angaben der Menschenrechtlern kamen in den vergangenen zehn Tagen fast 590 Zivilisten ums Leben.

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