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Ostern ist vorüber, doch der Stau bleibt. Am Dienstagnachmittag stauten sich die Autos in Richtung Norden vor dem Gotthard-Tunnel auf einer Länge von acht Kilometern.

KEYSTONE/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY

(sda-ats)

Auch am Dienstag nach Ostern hat sich der Autoverkehr vor dem Gotthard-Tunnel in Richtung Norden gestaut. Während die Blechkolonne dort auf acht Kilometer wuchs, stauten sich die Autos in Richtung Süden auf einer Länge von fünf Kilometern.

Reisende, die auf der Autobahn A2 vom Süden in den Norden gelangen wollten, mussten am Dienstagnachmittag vor dem Gotthard-Tunnel Wartezeiten von zwei Stunden in Kauf nehmen, wie Viasuisse auf Anfrage mitteilte.

Auch in der Gegenrichtung kam es zu Verzögerungen: Die Wartezeit vor dem Nordportal in Richtung Süden betrug bis zu einer Stunde. Noch immer gebe es viel Ausflugs- und Reiseverkehr, so Viasuisse. Unfälle habe es auf den betreffenden Strecken keine gegeben.

Am Vortag hatten sich die Autos vor dem Tunnelportal bei Airolo TI auf bis zu 15 Kilometer gestaut. Für viele Feiertags-Rückreisende verlängerte sich der Heimweg damit um beinahe vier Stunden. Erst nach Mitternacht begann sich der Stau langsam aufzulösen.

Schon am Karfreitag hatte es für Reisende in Richtung Süden am Gotthard zunächst kein Weiterkommen gegeben. Der Stau erreicht mit 14 Kilometern Rekordlänge für diesen Feiertag.

Dem Verkehrsaufkommen entsprechend, war auch der Touring Club Schweiz (TCS) ausgelastet. Allein am Osterwochenende seien über 6700 Anrufe auf der Einsatzzentrale eingegangen. Die Hauptgründe seien Fahrzeugpannen auf den Ferienrouten und medizinische Notfälle gewesen.

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SDA-ATS