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Islamabad/Leh/Bern - Heftiger Monsunregen und neue Erdrutsche haben am Samstag die Flutkatastrophe im Nordwesten des indischen Subkontinents weiter verschärft. In Ladakh am Oberlauf des Indus sind zahlreiche ausländische Touristen blockiert, unter ihnen rund 80 Schweizer.
Für das Wochenende sind im Nordwesten des indischen Subkontinentes weitere Regenfälle vorhergesagt. Schwere Schauer zwangen die Piloten zahlreicher Helikopter in Pakistan, am Boden zu bleiben. Das erschwerte die Rettungsarbeiten zusätzlich. Die Behörden des Landes geben die Zahl der Toten unterdessen mit rund 1600 an, zehntausende warten auf Hilfe.
Die pakistanischen Behörden haben nun auch Alarmstufe Rot für einige Bereiche im Süden des Landes entlang des Flusses Indus ausgerufen. Dörfer, denen Überflutungen drohen, wurden evakuiert.
Das Wasser gefährdet unterdessen auch die bedeutenden Ruinen von Moenjodaro im Süden Pakistans, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurückreichende Stätte wurde über die Jahrhunderte hinweg immer wieder durch Fluten beschädigt. Die nun heranrollende Flutwelle könnte einmal mehr das zerstören, was von Moenjodaro noch übrig ist, sagte Pakistans UNESCO-Sprecher Jawad Aziz.
Hochwasser auch im Indus-Oberlauf
Sintflutartige Regenfälle lösten auch in der indischen Region Ladakh Überschwemmungen und Erdrutsche. Betroffen waren besonders die Hauptstadt Leh und deren Umgebung.
Die Region ist weitgehend von der Aussenwelt abgeschnitten. Der Flugverkehr und die Strassenverbindungen nach Srinagar und Manali sind unterbrochen. Zugang zum Hochland ist derzeit nur mit Flugzeugen der indischen Streitkräfte möglich. Das Stromnetz und die Telefonverbindungen in Leh sind zusammengebrochen.
Rund 60 Schweizer blockiert
Nach Angaben des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind unter den in Ladakh blockierten ausländischen Touristen auch rund 80 Schweizer. Es habe aber bisher keine Schweizer unter den Opfern der Überschwemmung.
Die Botschaft in Neu Delhi versuche gemeinsam mit anderen Vertretungen und den indischen Behörden den Kontakt zu den Schweizern herzustellen. Das EDA rät Reisenden, sich vor einer Reise in das Gebiet über die Durchführbarkeit zu informieren.

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SDA-ATS