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Erneut sind am Sonntag in Afghanistan Menschen aus Protest gegen eine Koran-Verbrennung in den USA auf die Strasse gegangen. In Dschalalabad, 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Kabul, demonstrierten nach Angaben des afghanischen Innenministeriums hunderte Studenten.

Während mehreren Stunden blockierten sie die Zufahrtsstrasse nach Kabul. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP berichtete, die Demonstranten hätten einen Rückzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan gefordert und eine Puppe verbrannt, die US-Präsident Barack Obama darstellen sollte. Danach seien sie wieder abgezogen.

In Kandahar wurde nach Behördenangaben an drei Orten demonstriert. Auch in der nahegelegenen Stadt Pandschwai gab es eine Demonstration. In diesen Städten verliefen die Demonstrationen zunächst ebenfalls friedlich.

Am Samstag waren bei Protesten gegen die Verbrennung der Heiligen Schrift der Muslime in Kandahar zehn Menschen getötet und mehr als 80 weitere verletzt worden.

Am Freitag war nach Protesten in Masar-i-Scharif das dortige UNO-Gebäude angegriffen worden. Sieben UNO-Mitarbeiter wurden getötet. Auch dieser Vorfall richtete sich gegen die Koran-Verbrennung, die vor knapp zwei Wochen unter Leitung des umstrittenen US-Pastors Terry Jones stattgefunden hatte.

Die Taliban forderten die Afghanen unterdessen in einer Stellungnahme auf, die Proteste gegen die Koran-Verbrennung fortzusetzen. Sie erklärten, die Regierung sei für die Gewalt verantwortlich.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS