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Nach vier Tagen Ruhe ist auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa erneut ein Flüchtlingsschiff eingetroffen. Der italienische Fernsehsender RAI zeigte Bilder eines Fischerbootes, das am Donnerstagabend in den Hafen der Insel eskortiert wurde.

Seit der Flucht des tunesischen Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali am 14. Januar und dem Zusammenbruch der Überwachung der tunesischen Küste sind etwa 5000 Tunesier auf Lampedusa gelandet. Seit Sonntag verhinderten schlechtes Wetter und raue See die Passage.

Der italienische Aussenminister Franco Frattini warnte am Donnerstag, die Zahl der Migranten aus Nordafrika könne auf 50'000 anwachsen, wenn die Europäer keinen Plan aufstellten, wie die Volkswirtschaften in der Region stimuliert und junge Leute zum Bleiben ermutigt werden könnten.

Der Bürgermeister von Lampedusa zeigte sich besorgt, dass der für die Insel so wichtige Tourismus unter der Entwicklung leiden könne. Schon jetzt gebe es einen Rückgang von Nachfragen potenzieller Urlauber, sagte Bernardino De Rubeis.

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SDA-ATS