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Der neue Direktor von Antidoping Schweiz heisst Ernst König. Der 39-jährige Berner tritt die Stelle am 1. März 2018 an.

Die volle Verantwortung übernimmt König allerdings erst einen Monat später, nachdem er von seinem Vorgänger in die neue Charge eingeführt worden ist. Matthias Kamber, der in Pension gehen wird, ist seit der Gründung von Antidoping Schweiz im Sommer 2008 deren erster Direktor.

In diesem gemeinsamen Monat soll "möglichst viel Knowhow", wie es Stiftungsratspräsidentin Corinne Schmidhauser formuliert, von Kamber zu König fliessen. Auch der künftige Direktor sieht die Situation für den Antritt der neuen Stelle als "ideal" an.

Viel Führungserfahrung

König bringt einen ganz anderen beruflichen Hintergrund mit als Kamber. Dieser, ein promovierter Chemiker, ist ein weltweit anerkannter Kämpfer gegen Doping. König absolvierte nach der landwirtschaftlichen Ausbildung und der Berufsmaturität ein Studium in Agrarwirtschaft und Informatik.

Danach war er unter anderem von 2006 bis 2012 Geschäftsführer der Branchenorganisation Swisspatat, ehe er an der Universität in Edinburgh ein MBA in Strategie und Unternehmensführung absolvierte. Zurzeit ist der Berner noch in Schottland bei einer amerikanischen Bank tätig, bei welcher er das globale Immobilien-Verwaltungsprogramm leitet.

Unabhängig und vernetzt

"Ernst König hat einen sehr interessanten Lebenslauf und uns als Persönlichkeit überzeugt. Ganz wichtig ist auch seine bisherige Unabhängigkeit zu den Organisationen im Sport", so Corinne Schmidhauser. Die ehemalige Spitzensportlerin und Rechtsanwältin spricht davon, dass sich Antidoping Schweiz vermehrt auch in der Welt positionieren müsse. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sei schliesslich in Kanada beheimatet. Es gelte, "Antidoping Schweiz in einem sensiblen Umfeld in die Zukunft zu führen und überzeugend zu repräsentieren".

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SDA-ATS