Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

In der 3. Runde der Super League hat Luzerns Trainer René Weiler ein erstes Mal Grund zur Freude. Mit einem 4:2 gegen Lugano feiert sein Team den ersten Saisonsieg.

Mitten in der (Spieler-)Not, aber gerade noch rechtzeitig für die Europa-League-Qualifikation am Donnerstag gegen Olympiakos Piräus glückte Luzern der erste Sieg unter Trainer René Weiler. In Abwesenheit einer Handvoll Leistungsträger und mit improvisierter Verteidigung machte Weilers Rumpfteam einen Rückstand wett, erzielte Shkelqim Demhasaj das erste Luzerner Stürmertor der Saison, beendete Doppeltorschütze Pascal Schürpf seine Flaute und glückte Neuzugang Blessing Eleke ein Traumeinstand. "Ein grosses Kompliment an die Mannschaft", lobte Weiler. "Die Jungen haben das sehr gut gemacht vorne. Dieser Auftritt gibt Elan und Vertrauen."

Letztlich war es ein ungefährdeter, verdienter Sieg. "Es ist aber immer noch vieles nicht so, wie es sein muss", monierte Weiler. Vor allem Ende der ersten Halbzeit hätte die Partie einen anderen Verlauf nehmen können. Zuerst foulte Yannick Schmid Eloge Yao im Strafraum als letzter Mann und kam um einen Platzverweis. Danach trat Carlinhos Junior zum Penalty an und scheiterte an Mirko Salvi. 40 Minuten waren gespielt, 1:1 stand es zu diesem Zeitpunkt. Dann markierte Pascal Schürpf vom anderen Penaltypunkt noch vor der Pause das 2:1 - nach einem sehr strengen, aber wegen einer vorangegangenen Ermahnung vertretbaren Foulpenalty. Luganos Balint Vecsei umklammerte seinen Gegenspieler bei einem Corner, obwohl ihn der Schiedsrichter Adrian Jaccottet aufgefordert hatte, das zu unterlassen.

Die Szenen brachten das zwar nicht spielbestimmende, aber zuvor mit seinen Gegenstössen stets gefährliche Lugano aus dem Tritt. Vecsei brachte die Hoffnung der Tessiner mit dem Weitschuss zum 2:3 (64.) kurzzeitig noch einmal zurück, bald darauf folgte aber das Bewerbungsschreiben von Blessing Eleke. Der 22-jährige Nigerianer kam nach dem Gegentreffer auf den Platz, fiel sogleich mit einem Ellbogenschlag auf und setzte kurz darauf zu einem Solo an, bei dem er den Ball zweimal verlor, ihn irgendwie wieder bekam und ihn dann ins hohe Eck versenkte.

Luzern - Lugano 4:2 (2:1)

7815 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 6. Yao (Vecsei) 0:1. 22. Demhasaj (Schürpf) 1:1. 45. Schürpf (Foulpenalty) 2:1. 58. Schürpf (Gvilia) 3:1. 64. Vecsei (Abedini) 3:2. 75. Eleke (Vargas) 4:2.

Luzern: Salvi; Grether, Alves, Schmid, Sidler; Voca, Ugrinic; Schneuwly (84. Schwegler), Gvilia (70. Vargas), Schürpf; Demhasaj (64. Eleke).

Lugano: Baumann; Mihajlovic, Yao, Daprelà, Masciangelo; Abedini (66. Janko); Gerndt (56. Crnigoj), Vecsei (77. Amuzie), Sabbatini, Carlinhos; Ceesay.

Bemerkungen: Luzern ohne Custodio, Cirkovic, Schulz, Knezevic, Juric und Lustenberger (alle verletzt), Lugano ohne Bottani, Golemic, Piccinocchi, Manicone und Sulmoni (alle verletzt). 40. Salvi hält Foulpenalty von Carlinhos. Verwarnungen: 10. Gerndt (Foul). 39. Schmid (Foul). 44. Vecsei (Foul). 45. Daprelà (Unsportlichkeit). 56. Schneuwly (Foul). 68. Eleke (Foul). 91. Voca (Unsportlichkeit). 91. Ceesay (Unsportlichkeit). 94. Ugrinic (Foul).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS