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Nach fast 30 Jahren zeigt Paris wieder eine Manet-Ausstellung. Unter dem Titel "Manet, inventeur du Modern" (Manet, der Erfinder der Moderne) sind bis zum 3. Juli im Musée d'Orsay rund 200 Werke zu sehen, darunter Gemälde und Papierarbeiten.

Die Ausstellung soll keine klassische Retrospektive sein, sondern Edouard Manet neu interpretieren. Durch die Gegenüberstellung mit Künstlern wie Henri Fantin-Latour und Alphonse Legros will sie den Maler in ein anderes Licht rücken.

Die letzte grosse Werkschau fand zum 100. Todestag des Malers im Jahr 1983 statt. Manets Malerei stiess zu Lebzeiten des Künstlers auf Unverständnis. Mit "Le Déjeuner sur l'herbe" (Frühstück im Grünen) und "Olympia" löste er 1863 öffentliche Skandale aus.

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SDA-ATS