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Erste Modusänderung seit 2004 abgesegnet

Eishockey - Nach neun Jahren ohne Modusupdateänderung beschloss die Eishockey-Nationalligaversammlung eine Anpassung des Spielplans nach der Qualifikation.
Während die Playoffs nicht angetastet wurden (Viertelfinals, Halbfinals und Final nach Modus best-of-7), fällt die erste Runde der Abstiegs-Playoffs einer Abstiegsrunde der vier Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 12 zum Opfer. Diese vier Teams nehmen sämtliche Punkte aus der Qualifikation mit. Nach der Abstiegsrunde (6 Runden) ermitteln die zwei Mannschaften auf den Plätzen 11 und 12 in einer Playoff-Serie den Letztplatzierten der NLA, der anschliessend die Ligaqualifikation gegen den Meister der NLB bestreiten muss.
Zu dieser Ligaqualifikation dürfte es künftig nicht mehr jedes Jahr kommen. Die NLB-Vereine müssen sich neu schon Ende August verbindlich entscheiden, ob sie aufsteigen wollen oder nicht. Wer Aufstiegsambitionen anmeldet, später aber auf diesen Entscheid zurückkommt, dürfte danach drei Jahre lang nicht mehr aufsteigen.
Ausserdem unterzeichneten die Ligavertreter einen vorliegenden Vertrag mit der National Hockey League (NHL) nicht. Die Ligaführung erhielt den Auftrag, weitere Abklärungen vorzunehmen und den in englischer Sprache abgefassten Vertrag auf deutsch übersetzen zu lassen. Damit befindet sich die Schweizer Liga mit der NHL weiterhin in einem vertragslosen Zustand. Der Vertrag hätte die Entschädigungen geregelt, welche die Klubs erhalten, wenn sie Spieler an die NHL verlieren.

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