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Bern - Die andauernde starke Hitze hat die Pegelstände der Fliessgewässer stark sinken lassen. Deshalb haben erste Kantone ein Wasserentnahmeverbot für einen Teil ihrer Flüsse und Bäche in Aussicht gestellt.
Reagiert hat vor allem der Kanton Freiburg. Die Behörden verbieten ab kommenden Sonntag die Entnahme von Wasser aus sämtlichen Gewässern mit Ausnahme der Saane, des Broyekanals, des Grand Canals sowie des Schiffenen-, Murten- und Neuenburgersees. Die Situation in verschiedenen Freiburger Gewässern sei besorgniserregend, teilte das kantonale Tiefbauamt am Montag mit.
Besonders betroffen sind die Arbogne, die Petite Glâne und die Bibere. Der Abfluss sei dort in den letzten zehn Tagen mehrmals unter den gesetzlichen Schwellenwert gefallen. Die geringen Abflussmengen und die hohen Wassertemperaturen bedrohten die Wasserfauna stark, hiess es weiter.
Auch Bern zieht mit
Weil sich die Bibere durchs freiburgisch-bernische Grenzgebiet schlängelt, gilt das Wasserentnahmeverbot ab nächstem Sonntag auch auf Berner Seite. Das hat der Kanton Bern aufgrund des tiefen Wasserstands in Absprache mit den Freiburger Behörden beschlossen.
Die anderen für die landwirtschaftliche Bewässerung genutzten bernischen Bäche und Flüsse führten hingegen noch genügend Wasser, wie die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) am Montag mitteilte. Aus diesen Gewässern können Bauern also weiterhin Wasser entnehmen.
Auch der Kanton Waadt verbietet ab dem nächsten Sonntag die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen. Davon betroffen sind rund 40 Gemeinden, neun Verbände und sechs Private.
Für die Rhone und die Broye seien Ausnahmebewilligungen möglich, hiess es bei der zuständigen Waadtländer Amtsstelle. Die Situation wird zweimal pro Woche neu beurteilt. Die Massnahmen könnten bis im September aufrecht erhalten bleiben. Keine Probleme mit zu wenig Flusswasser kennt der Kanton Wallis.

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SDA-ATS