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Erstmals in diesem meteorologischen Herbst ist im Flachland Bodenfrost aufgetreten. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA DPA/MARTIN SCHUTT

(sda-ats)

In der Nacht auf Freitag ist erstmals in diesem meteorologischen Herbst lokal Bodenfrost aufgetreten. In höher gelegenen Alpentälern gab es sogar verbreitet Frost auf zwei Metern über Boden. Markant war auch der Temperatursturz von teilweise über 20 Grad.

Am kältesten war es mit Bodenfrost in Bern mit minus 1,5 Grad. In Meiringen BE, Sitten, Koppigen BE und Altdorf war es zwischen minus 0,9 und minus 0,5 Grad kalt, wie der private Wetterdienst MeteoNews mitteilte. Genau auf dem Gefrierpunkt lag das Thermometer in Mühleberg BE und Tänikon TG.

In den höhergelegenen Alpentälern wurde in Buffalora am Ofenpass mit minus 5,9 Grad die tiefste Temperatur gemessen. In Andermatt UR war es minus 3,5 Grad kalt. Im "Sibirien der Schweiz", im neuenburgischen La Brévine auf 1050 Metern über Meer, war es demgegenüber nur minus 1,2 Grad kalt.

Markant waren gemäss MeteoNews auch die Temperaturunterschiede innerhalb von 24 Stunden. So war es beispielsweise in Thierachern BE am Donnerstagmorgen um 7 Uhr noch 22,9 Grad warm gewesen. Am Freitagmorgen lag die Temperatur noch gerade bei 1,7 Grad, es war also 21,2 Grad kälter. In Bern war es am Donnerstagmorgen 20,0 Grad warm gewesen, zur selben Zeit am Freitagmorgen wurden 3,0 Grad oder 17 Grad weniger gemessen.

Noch kein Altweibersommer

Bisher war der Monat September in meteorologischer Sicht eine Enttäuschung, wie SRF Meteo mitteilte. Kein Altweibersommer, keine warmen sonnigen Tage und nun bereits Bodenfrost.

Vor einem Jahr habe die Schweiz zusammen mit dem September 2006 noch den wärmsten September aller Zeiten erlebt. Und auch die letzten August-Tage in diesem Jahr seien von viel Sonnenschein und grosser Hitze geprägt gewesen. "Kein Wunder sind wir enttäuscht, wenn sich die Sonne seit dem Monatswechsel rar macht", schreibt SRF Meteo. Allerdings sei der Monat September in den Jahren 2007, 2008, 2010 und 2015 noch kühler gewesen als in diesem Jahr.

Eine nochmalige Rückkehr zum Sommerwetter ist derzeit gemäss den Meteorologen nicht in Sicht. Bis am kommenden Dienstag könne nicht auf eine grundlegende Wetteränderung gehofft werden, heisst es. Danach scheine sich allerdings ein Hoch bei uns durchzusetzen, das wieder Nachmittagstemperaturen bis gegen 20 Grad bringen werde.

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SDA-ATS