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Erster natürlich gezeugter Panda Europas reist nach China

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 15:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Wien - Der erste in Europa auf natürlichem Wege gezeugte Pandabär, der zweijährige Fu Long aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn, hat die Reise in das Land seiner Eltern angetreten. Sein neues Zuhause wird das Panda-Forschungszentrum Bifengxia in der chinesischen Provinz Sichuan.
Fu Long ("Glücklicher Drache") begann seine 16-stündige Fahrt, ausgerüstet mit 50 Kilogramm Bambus, 50 Litern Wasser sowie Süsskartoffeln, Äpfeln und Karotten als Reiseproviant.
Per Flugzeug sollte der Pandabär zunächst nach Chengdu in Zentralchina gebracht und von dort weiter nach Sichuan transportiert werden. Im Forschungszentrum Bifengxia soll er mit 60 weiteren Pandas zusammenleben und möglichst für Nachwuchs sorgen.
Fu Long war am 23. August 2007 im Tiergarten Schönbrunn zur Welt gekommen. Er war der zweite in Europa geborene Pandabär überhaupt und einer der wenigen weltweit, die in Gefangenschaft auf natürliche Weise gezeugt wurden.
Der kleine schwarz-weisse Bär eroberte die Herzen der Österreicher im Sturm. Inzwischen ist Fu Long von 100 Gramm Geburtsgewicht auf 50 Kilo gewachsen. Laut Vertrag muss Schönbrunn das Tier an China zurückgeben.
Fu Long wurde monatelang auf seine weite Reise vorbereitet, indem er täglich Zeit in seiner Transportbox verbrachte. Begleitet wird er von seiner Zoo-Pflegerin, die noch zwei Wochen in China bleibt, um ihm das Einleben zu erleichtern.
Die schwarzweissen Pandas, eines der Nationalsymbole Chinas, sind vom Aussterben bedroht: Knapp 1600 leben nach chinesischen Angaben in freier Wildbahn, rund 200 Tiere sind in Zoos in China und weltweit untergebracht.
Die Züchtung gelingt nur selten. Einen grossen Erfolg konnte zuletzt der Zoo von San Diego verbuchen, wo am 5. August ein Panda-Junges zur Welt kam. Es wurde auf den Namen "Yun Zi - Sohn der Wolke" getauft.

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