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Zürich - Bereits in der zweiten Runde der Super League kommt es zum Kräftemessen zwischen dem Cupsieger und dem Meister. Für GC und Basel ist das Duell von heute Nachmittag (16.00) eine Standortbestimmung.
Basels Trainer Murat Yakin brachte es mit einer an sich belanglosen Aussage auf den Punkt. "Für den Titelkampf hat die Partie keine vorentscheidende Bedeutung." In der frühen Phase der Saison geht es darum, in den Wettkampf-Rhythmus zu finden und auszuloten, welcher Stamm sich langfristig etablieren könnte. Yakin hat ein Problem, von dem die anderen neun Coaches der Super-League-Vereine nur träumen können. Dem Meistertrainer stehen auch nach dem Abgang von Park Joo-Ho (zu Mainz) noch immer 25 Feldspieler zur Verfügung. Acht davon werden sich folglich am Sonntag im Letzigrund auf der Tribüne wiederfinden, müssen zu Hause bleiben oder mit der U21 spielen. Beim 3:1 gegen Aarau war David Degen prominentestes "Opfer", das gleiche Schicksal droht dem zwölffachen Schweizer Internationalen auch heute wieder.
Eine der Hauptaufgaben Yakins wird es sein, die Akteure bei Laune zu halten und ihnen Spielgelegenheiten zu bieten. Dies geschieht mit vielen Testspielen und wird im Verlauf der Saison mit den Europacup-Einsätzen geschehen. Das breite Kader wird, sollte der FCB den angestrebten Vorstoss in die Champions League erneut realisieren, zu einem Vorteil in der nationalen Meisterschaft werden. Für die Partie gegen GC dürfte der Basler Coach auf die gleichen Kräfte zurückgreifen wie beim Auftaktsieg am letzten Wochenende.
GC-Trainer Michael Skibbe kann personell aus dem Vollen schöpfen, sämtliche Akteure stehen ihm zur Verfügung. Dennoch präsentiert sich die Ausgangslage für den Deutschen anders. Das Kader der Zürcher ist eher dünn besetzt, auch wenn es mit Steven Zuber nur einen Abgang zu verkraften gab. Deshalb hält GC auf dem Transfermarkt weiterhin "Augen und Ohren offen" (Skibbe). Defensivspieler Sead Hajrovic, der seit dem Ablauf seines Vertrags mit Arsenal auf dem Campus mittrainiert hat, ist ein Vertragsangebot unterbreitet worden. Der jüngere Bruder von Izet Hajrovic wäre eine Option für die ohnehin schon relativ gut besetzte Defensive, gesucht werden aber vor allem noch Offensivkräfte.
Mit dem 2:0 in St. Gallen zeigte sich Skibbe zufrieden, auch wenn er seine Mannschaft noch nicht am Limit spielen sah. Gegen den FCB brauche es eine hoch konzentrierte Leistung, um bestehen zu können. "Die letzte Saison hat gezeigt, dass GC an einzelnen Tagen mit Basel mithalten kann. Auf die Dauer einer Saison ist die Favoritenrolle aber klar verteilt. Wir wollen versuchen, Basel Paroli bieten." Er erwartet den Gegner wie gewohnt "offensiv dominant".
Bereits ab 13.45 Uhr spielen Sion gegen Zürich und Thun gegen St. Gallen.

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SDA-ATS