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Das WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF in Davos blickt auf sein 75-jähriges Bestehen zurück. Aus einem Labor aus Schnee ist ein Institut mit 130 Mitarbeitenden geworden. Das SLF feierte sein Jubiläum am Freitag mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Jürg Schweizer, Forscher am SLF und Kenner seiner Geschichte, berichtete vor den Medien über die Anfänge im Winter 1935/36: "Das erste Schneelabor schmolz im Frühjahr im Garten des Physikalisch Meteorologischen Observatoriums Davos."

Dennoch markierte die Schneehütte in Davos Platz den Beginn der systematischen Schnee- und Lawinenforschung. Die Forscher hatten das Labor bewusst aus Schnee errichtet, um Schnee unter gleichbleibenden Bedingungen und Temperaturen bis zur mikroskopischen Ebene erforschen zu können.

Holzhütte auf dem Weissfluhjoch

Das SLF sieht im würfelförmigen Iglu denn auch seinen Ursprung - obwohl es als eigenständiges Institut erst 1942 gegründet wurde. Da aber nicht nur im Frühling, sondern bei jedem Wärmeeinbruch Labor und Experimente zu schmelzen drohten, wurde die winzige Forschungsstätte auf das Weissfluhjoch verlegt, aus Holz gebaut und dann eingeschneit.

Die Pioniere auf dem Berg konzentrierten sich darauf, die Schneemetamorphose, die mechanischen Eigenschaften des Schnees und die Lawinenbildung zu untersuchen. Heute erforscht das SLF darüber hinaus auch den Schneesport sowie Gebirgsökosysteme, Permafrost, Risikomanagement und alpine Naturgefahren.

Das Institut bietet ausserdem verschiedene Dienstleistungen an. Dazu gehören Beratungsmandate, Expertisen zu Lawinenunfällen und Schutzmassnahmen sowie Warnsysteme für Naturgefahren. Die bekannteste Dienstleistung ist das Lawinenbulletin. Seit 1989 ist das SLF Teil der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und gehört somit zum ETH-Bereich.

Am Sonntag veranstaltet das Institut einen Forschungs- und Erlebnismarkt unter dem Motto "SnowSense - Entscheidungen im Schnee" und bietet dabei dem Publikum Einblicke in die verschiedenen Forschungszweige.

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SDA-ATS