Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Erstes Spiel, erster Sieg: Beim Debüt von Trainer Murat Yakin kamen die Grasshoppers zu einem bemerkenswerten Heimerfolg gegen Sion. GC schaffte nach zweimaligem Rückstand die Wende zum 3:2.

Schon in Basel hatte Murat Yakin stets betont, nicht mit Spektakel überzeugen zu wollen. "Was zählt, ist das Resultat", sagte er jeweils. Insofern ist die Rückkehr als Trainer in die Super League nach 1211 Tagen gelungen. Und erstmals seit dem 4:1 in Vaduz Anfang Mai erzielte GC mehr als zwei Tore.

Die Grasshoppers bewiesen gegen Sion Nehmerqualitäten. Sie kämpften sich zweimal zurück, auch wenn Emil Bergströms 2:2 fast aus dem Nichts kam. Und sie schafften es nach dem 3:2 in der 55. Minute durch Runar Mar Sigurjonsson, das Spiel so zu beruhigen, dass Sion gar keine Chance auf den Ausgleich mehr hatte.

Spektakuläre Momente im Spiel der Grasshoppers gab es gleichwohl. Etwa Jeffrens Aussenrist-Steilpass auf Lucas Andersen, der die Vorlage zum 1:1 verwertete. Oder Bergströms Abschluss aus rund 24 Metern via Pfosten zum erneuten Ausgleich.

Derweil in Niederhasli die Ära von Yakin eben erst begonnen hat, könnte im Wallis die Diskussion um die Besetzung des Trainerpostens vielleicht schon bald beginnen. Paolo Tramezzani hat mit Sion aus den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte geholt. Er wird sich nach dem Auftritt in Zürich vorwerfen lassen müssen, dass sein neu mit einer Viererabwehr spielendes Team zweimal einen Vorsprung verspielte. Vom 1:0 zum 1:1 dauerte es neu Minuten, vom 2:1 zum 2:2 eine Viertelstunde.

Immerhin gab es Lichtblicke für Tramezzani und Sion. Pajtim Kasami deutete zumindest in der ersten Halbzeit an, welch wichtige Rolle er einnehmen könnte. Der am letzten Tag der Transferperiode aus Griechenland geholte Mittelfeldregisseur spielte Marco Schneuwly vor dem 1:0 nach Balleroberung im Mittelfeld den perfekten Steilpass in den Lauf, das 2:1 erzielte Kasami selber. Die physische Präsenz und die Leaderqualitäten des Zürchers könnten Sion in den nächsten Wochen auf der Suche nach mehr Konstanz eine grosse Hilfe sein.

Grasshoppers - Sion 3:2 (2:2)

6000 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tore: 10. Schneuwly (Kasami) 0:1. 19. Andersen (Jeffren) 1:1. 27. Kasami (Cunha) 1:2. 42. Bergström 2:2. 55. Sigurjonsson 3:2.

Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Zesiger; Lavanchy, Bajrami (87. Pnishi), Sigurjonsson (79. Pickel), Doumbia; Jeffren, Andersen; Bahoui (62. Pusic).

Sion: Mitrjuschkin; Bamert, Zverotic, Kukeli, Lenjani; Kasami, Milosavljevic (62. Maceiras), Zock; Uçan (80. Mboyo), Cunha; Schneuwly (79. Acquafresca).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic, Sion ohne Adão, Adryan, Carlitos, Constant, Cümart, Dimarco, Mveng, Ricardo (alle verletzt), Fickentscher und Toma (beide gesperrt). 74. Tor von Jeffren aberkannt (Offside). Verwarnungen: 50. Zock (Foul). 58. Bamert (Foul). 91. Doumbia (Unsportlichkeit).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS