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Nach den garstigen Wetterverhältnissen der vergangenen Wochen hat am Samstag der Sommer Einzug gehalten. Am bisher wärmsten Tag des Jahres wurden Spitzenwerte von über 30 Grad gemessen. Noch nie war im April nördlich der Alpen ein Hitzetag verzeichnet worden.

Die aussergewöhnliche Hitze wurde durch den starken Föhn möglich. Dieser drückte die einströmende Warmluft aus Afrika in tiefere Lagen, wie Thomas Kleiber von SF Meteo zur Nachrichtenagentur sda auf Anfrage sagte.

Der Föhn stiess bis weit ins Mittelland vor. MeteoSchweiz bezeichnete vor allem die Föhnvorstösse in der Ostschweiz als bemerkenswert. Der Wind blies bis ins Zürichseebecken und bis nach Schaffhausen.

Die höchsten Temperaturen wurden deshalb nicht in den eigentlichen Föhntälern gemessen: Am wärmsten war es gemäss SF Meteo mit 30,2 Grad in Döttingen AG. Laut MeteoNews wurde auch in Beznau AG die 30-Grad-Marke geknackt.

Aufgrund starker Winde wurde am Samstagmorgen der Bahnverkehr von Grindelwald BE hinauf zur Kleinen Scheidegg eingestellt. Bis Betriebsschluss fuhren am Samstag keine Züge mehr.

Zwar bläst der Föhn gemäss Kleiber auch noch am Sonntag, die Intensität und damit auch die Temperaturen nehmen allerdings ab. Es wird mit Höchsttemperaturen von 25 bis 26 gerechnet.

Der starke Temperaturaufschwung fiel am Samstag mancherorts mit dem Start zur Badesaison zusammen. In Bern und Basel öffneten die Freibäder erstmals ihre Tore. In Zürich müssen sich die Schwimmer noch bis am 12. Mai gedulden.

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SDA-ATS