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Mit einem neuen Institut für Theoretische Studien will die ETH Zürich ihre Position als Zentrum der Grundlagenforschung stärken. Es bietet herausragenden Wissenschaftlern sowie Nachwuchstalenten die Möglichkeit, während eines Jahres an der ETH zu forschen.

Möglich wird das neue, ausschliesslich privat finanzierte Zentrum dank namhafter Spenden. So steuern ETH-Absolvent Max Rössler und die Walter Haefner Stiftung je 25 Millionen Franken bei. Das Institut ist direkt dem ETH-Präsidenten unterstellt und nimmt damit eine Sonderstellung ein. Erster Direktor wird ETH-Mathematikprofessor Giovanni Felder.

Seit ihren Anfängen habe die ETH grosse Theoretiker in den eigenen Reihen gehabt, darunter Albert Einstein, Wolfgang Pauli oder Hermann Weyl, schreibt die Hochschule in einer Mitteilung vom Mittwoch. Mit dem neuen Institut für Theoretische Studien (ETH-ITS) wolle man an die "Tradition der Theoriebildung" anknüpfen und die eigenen "wissenschaftlichen Fundamente" stärken.

Das neue Institut lade jeweils vier bis sechs Top-Wissenschaftler aus Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik ein und ermögliche Forschungsaufenthalte von bis zu einem Jahr. Diese "Senior Fellows" sollen sich dann mit ETH-Forschenden und Studierenden austauschen und "durch ihre Präsenz den Hochschulstandort Zürich zusätzlich befruchten und stimulieren."

Die Fellows sollen auf Empfehlung eines wissenschaftlichen Beirates eingeladen und in "grösstmöglicher Freiheit" ihrer Forschung nachgehen können. Ziel sei es, "eine Art permanentes Weltklasse-Meeting für Forschende" zu organisieren, wird Präsident Ralph Eichler in der Mitteilung zitiert.

Das neue Institut wird im Stadtzentrum seine Räume beziehen. Wenn alles planmässig läuft, werden Anfang 2014 die ersten Gäste eintreffen, wie ein ETH-Sprecher auf Anfrage sagte.

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SDA-ATS