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Studierende der ETH haben Gehör gefunden: Die Erhöhung der Studiengebühren fällt geringer aus als geplant. (Archiv)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Im Streit um die Erhöhung der Studiengebühren hat sich der ETH-Rat für einen Kompromiss entschieden. Die Studierenden an der ETH Zürich und der EPFL bezahlen in Zukunft pro Jahr 300 Franken mehr statt wie ursprünglich angedacht 500 Franken.

Im vergangenen September hatte der ETH-Rat eine Erhöhung von 500 Franken angekündigt. Der Verband der Studierenden an der ETH (Vseth) protestierte darauf und forderte einen Verzicht auf die Erhöhung.

Der ETH-Rat hat sich nach Diskussionen mit Politikern und anderen Behörden sowie weiteren Abklärungen nun dazu entschieden, die Gebühren nur um 300 Franken zu erhöhen.

Die Erhöhung erfolgt ab dem Herbst 2019 stufenweise über zwei Jahre. Ein Platz an einer der beiden Hochschulen kostet ab dem Jahr 2020 neu 1460 Franken pro Jahr. Trotz Erhöhung gehören die beiden Hochschulen weiterhin zu den günstigsten der Schweiz, schreibt der ETH-Rat in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Der Vseth kritisiert die Erhöhung weiterhin. Sie sei nicht sinnvoll und die Gründe dafür blieben unscharf und hauptsächlich politisch motiviert, teilte er mit. "Der Betrag der Erhöhung wie auch die ursprüngliche Höhe der Studiengebühren scheinen willkürlich gewählt." Die kurzfristige Korrektur zeige dies klar auf.

Er fordert nun, dass für sozial benachteiligte Studierende "grosszügige Abfederungsmassnahmen" bereitgestellt werden. Er will deswegen den Dialog mit der Schulleitung suchen.

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