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Mit Etienne Jornod steht erstmals ein Vertreter der französischen Schweiz an der Spitze der NZZ-Mediengruppe. Die NZZ-Generalversammlung wählte ihn auf Antrag des Verwaltungsrats (VR) am Samstag zu ihrem Präsidenten, wie die NZZ-Gruppe mitteilte.

Der 1953 geborene Jornod löst VR-Präsident Franz Steinegger ab, der das NZZ-Präsidium seit Anfang Februar 2012 interimistisch innehatte. Der frühere FDP-Nationalrat schied am Samstag altershalber aus dem Verwaltungsrat aus.

Er hatte das Ruder von Privatbankier Konrad Hummler übernommen. Dieser hatte das Amt abgeben müssen, nachdem bekannt geworden war, dass seine Bank Wegelin in den US-Steuerstreit verwickelt war. An der GV vom (heutigen) Samstag verliess er den NZZ-Verwaltungsrat.

Der gebürtige Neuenburger Etienne Jornod ist seit 17 Jahren VR-Präsident der Galenica-Gruppe, die Medikamente herstellt und Apotheken betreibt. Die operative Führung hatte er Anfang 2012 abgegeben. Zudem ist er laut Mitteilung VR-Mitglied bei Alliance Boots und bei der Gruppe Vaudoise-Versicherungen.

"Probleme statt Lorbeeren"

Dass man ihn für das Amt als neuen NZZ-Präsidenten vorgesehen habe, berühre ihn tief, sagte Jornod in einem Gespräch mit der Westschweizer Tageszeitung "24 heures" vom Samstag. Er sei sich bewusst, dass man ihn hole, um Probleme zu lösen, nicht um Lorbeeren zu holen.

Die GV wählte gemäss Mitteilung zudem drei weitere neue VR-Mitglieder. An die Stelle von Konrad Hummler tritt der Zürcher Anwalt Christoph Schmid. Den ebenfalls ausgeschiedenen Jens Alder ersetzt Dominique von Matt, CEO einer Kommunikationsagentur. Als zusätzliches VR-Mitglied wurde die Marketing-Spezialistin Isabelle Welton gewählt. Der NZZ-VR umfasst neu 9 Mitglieder.

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SDA-ATS