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Brüssel/Athen - Die EU-Kommission will Griechenland in der Haushaltskrise verschärft überwachen. Damit soll ein neues Fiasko des grössten Schuldensünders des Eurogebietes verhindert werden, sagte EU-Währungskommissar Joaquín Almunia in Brüssel.
Die EU werde von Griechenland vorerst keine härteren Schritte zum Schuldenabbau verlangen als von der Regierung in Athen selbst beschlossen. Falls das rigorose Sparprogramm aber nicht ausreiche, müsse die Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou nachlegen, sagte der Spanier.
Almunia wird am Mittwoch im laufenden Defizit-Strafverfahren neue Sparempfehlungen für den Wackelkandidaten der Eurozone vorlegen. Die Behörde wird dem Vernehmen nach Athen bis Ende 2012 Zeit geben, das auf 13 Prozent gestiegene Budgetdefizit wieder unter die Marke von 3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt zu bringen. Diese Frist hatte auch Papandreou genannt.
Allein in diesem Jahr werden zur Überwachung drei Budget-Berichte aus Athen fällig. Unter allen Ländern der Eurozone ist Griechenland möglichen EU-Defizitsanktionen wie Geldbussen am nächsten. Mit dem Sparplan will die Regierung die drohende Zahlungsunfähigkeit des Landes abwenden. Griechenland hat über 300 Milliarden Euro Schulden.
Athen hatte jahrelang falsche Defizitzahlen nach Brüssel gemeldet. Die neue sozialistische Regierung hatte die Neuverschuldung im vergangenen Oktober nach oben korrigiert.
Papandreou kündigte in Athen an, grosse Teile seines Programms zur Sanierung der Staatsfinanzen bereits in den kommenden Tagen umzusetzen. "Ich werde keine Abweichungen und keine Verspätungen akzeptieren", zitierte ihn die griechische Presse.

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SDA-ATS